Emma kämpft fürs Klima

Ein Mädchen hält ein Plakat

Emma kämpft fürs Klima

Die 10-jährige Emma geht freitags nicht zur Schule, sondern zu einer Demo: Sie demonstriert für eine bessere Klimapolitik.

Fridays for Future: Emma kämpft für das Klima

KiRaKa 17.06.2019 03:26 Min. Verfügbar bis 16.06.2020 KiRaKa

Emma ist zehn Jahre alt, und sie hat sich bei uns gemeldet und uns erzählt, dass sie freitags nicht zur Schule geht, sondern auf eine Demonstration - also eine Veranstaltung, wo viele Menschen zusammen auf die Straße gehen, mit Schildern und Plakaten - weil ihnen eine bestimmte Sache sehr wichtig ist.
Emma ist das Klima wichtig - und deswegen demonstriert sie freitags dafür, dass mehr für den Klimaschutz getan wird. Ihre Eltern unterstützen sie dabei.

KiRaKa-Reporter Yannik Damerau hat Emma bei einer Demo begleitet.

Ein Motto für viele: "Fridays for Future"

Mit Emma gehen auch viele andere bei der Demo mit: Unter dem Motto „Fridays for Future“, das bedeutet in etwa „Freitage für die Zukunft“, sind es weltweit jeden Freitag zehntausende Schülerinnen, Schüler und Studierende.

Noch mehr zu den "Fridays for Future"-Demos erfahrt ihr in dieser Bildergalerie:

Fridays for Future - Schülerdemos für Klimaschutz

Schon seit einigen Monaten gehen jeden Freitag viele tausend Schüler in Deutschland auf die Straße: Unter dem Motto "Fridays for Future" demonstrieren sie für eine bessere Klimapolitik - auch in den Osterferien!

Greta Thunberg vor dem Brandenburgertor in Berlin.

Die Gründerin der Klimaschutz-Proteste Greta Thunberg besuchte am Freitag, den 29. März 2019, die Demonstration in Berlin. Vor dem Brandenburger Tor hielt sie dazu eine Rede.

Die Gründerin der Klimaschutz-Proteste Greta Thunberg besuchte am Freitag, den 29. März 2019, die Demonstration in Berlin. Vor dem Brandenburger Tor hielt sie dazu eine Rede.

In ganz Deutschland demonstrieren Schüler unter dem Motto "Fridays for Future": Das bedeutet in etwa "Freitage für die Zukunft". Damit wollen sie sich für eine bessere Klimapolitik einsetzen.

Die Schüler machen sich Sorgen um die Zukunft: Sie fordern, dass Politiker endlich mehr gegen den Klimawandel unternehmen, damit die folgenden Generationen noch eine gute Zukunft auf der Erde haben.

Das Thema ist vielen so wichtig, dass sie in dieser Zeit dafür nicht zur Schule gehen. Das finden nicht alle gut: Der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet von der CDU findet, die Schüler sollten lieber nach Schulschluss demonstrieren.

Den Anfang hat die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden gemacht. Sie demonstriert seit August 2018 immer freitags vor dem Reichstag in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. "Skolstrejk för Klimatet" steht auf ihrem Schild, das heißt auf Deutsch: "Schulstreik für das Klima".

Greta hat außerdem schon vor vielen wichtigen Versammlungen gesprochen. Zum Beispiel auf der Klimakonferenz in Polen und auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Und sie hat mit vielen Politikern und Journalisten gesprochen. Im März wurde bekannt, dass Greta auch für den Friedensnobelpreis nominiert wurde.

Inzwischen ist Greta so etwas wie das Vorbild der Klimaretter geworden.

Auch in anderen Ländern gibt es Proteste: Zum Beispiel hier in Paris.

Am Freitag, 15.03.2019, haben so viele Schülerinnen und Schüler wie noch nie für den Klimaschutz demonstriert. Auch Eltern waren dabei.

Auch in den Sommerferien demonstrieren die Schüler - hier in Castrop-Rauxel - und haben sich meist schon früh morgens ab 7.30 Uhr versammelt. Das zeigt auch, dass es ihnen nicht ums Schulschwänzen geht.

Stand: 17.06.2019, 18:03

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