KiRaKa-Entdecker: Was passiert in einer Kläranlage?

KiRaKa-Entdecker unterwegs in der Kläranlage

KiRaKa-Entdecker: Was passiert in einer Kläranlage?

Lutz hat den KiRaKa gefragt: Wie funktioniert eine Kläranlage. Deshalb haben wir die KiRaKa-Entdecker in die größte Kläranlage Kölns geschickt, um diese Frage zu beantworten.

Habt ihr euch genau wie Lutz schon mal gefragt, was mit den Sachen passiert, die ihr durchs Klo spült? Einmal drücken und Pipi, Klopapier und auch das große Geschäft sind einfach weg.

Was ins Klo fällt, löst sich nicht in Luft auf

Was wir im Klo hinterlassen, nimmt seinen Weg durch die Kanalisation und landet nach ein paar Kilometern unter der Erde in der Kläranlage. Dorthin haben wir die Entdecker Maya, Victor, Artur, Anastasia und Leonard hingeschickt, zusammen mit unserer Reporterin Jana Magdanz.

Wie funktioniert eine Kläranlage? Teil 1

KiRaKa Die KiRaKa-Entdecker 06.02.2019 04:09 Min. Verfügbar bis 06.02.2020 KiRaKa

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Was die Entdecker in großen Becken im Klärwerk beobachten konnten, teilweise durch dreckige Scheiben mit Kackespritzern dran, das gucken sie sich jetzt in den Räumen der Wasserschule noch mal ganz in Ruhe an, in klein, in Experimenten.

Wie funktioniert eine Kläranlage? Teil 2

KiRaKa Die KiRaKa-Entdecker 06.02.2019 04:21 Min. Verfügbar bis 06.02.2020 KiRaKa

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Unterwegs mit den KiRaKa-Entdeckern in der Kläranlage

Im Klärwerk Stammheim, der größten Kläranlage Kölns, waren die KiRaKa-Entdecker Maya, Victor, Artur, Anastasia und Leonard zusammen mit unserer Reporterin Jana Magdanz unterwegs.

Luftaufnahme Kläranlage Stammheim

So sieht das Klärwerk in Köln-Stammheim von oben aus. Es ist das größte von fünf Klärwerken in Köln. Die Fläche ist so groß wie 72 Fußballfelder. Der Rhein fließt nah am Werk vorbei. Wenn das Wasser im Klärwerk gereinigt wurde, wird es in den Rhein geleitet.

So sieht das Klärwerk in Köln-Stammheim von oben aus. Es ist das größte von fünf Klärwerken in Köln. Die Fläche ist so groß wie 72 Fußballfelder. Der Rhein fließt nah am Werk vorbei. Wenn das Wasser im Klärwerk gereinigt wurde, wird es in den Rhein geleitet.

Das sind die tapferen Kläranlagen-Entdecker. Sie haben einige Stunden lang den Gestank ausgehalten und wirklich unappetitliche Brühen angeschaut. Auf dem Foto seht ihr von links nach rechts: Viktor, Leonhard, Maya, Anastasia, Biologin Verena Dunkel von der Wasserschule Köln, Reporterin Jana Magdanz und Artur. Die Entdecker haben die Kläranlage kurzerhand in Stinkanlage umbenannt.

Auf dem großen Gelände verliert man schon mal den Überblick. In der Wasserschule Köln können sich Besucher auf dieser Zeichnung wieder Durchblick verschaffen. So funktioniert ein Klärwerk mit seinen vielen verschiedenen Reinigungsstufen.

Das Thema Abwasser spielt sich vor allem im Untergrund ab. Erst in Köln-Stammheim wird das unterirdisch fließende Wasser wieder nach oben gepumpt und kann dann gereinigt werden.

Mitten im Klärwerk liegt die Villa Öki. Darin ist die Kölner Wasserschule untergebracht, ein außerschulischer Lernort, an den ständig Schulklassen und KiTa-Gruppen kommen. Hier können Kinder viel darüber erfahren, wie Schmutzwasser wieder sauber wird. Eine Führung durch die Kläranlage gehört auch immer dazu.

In der Wasserschule haben die beiden Pädagoginnen ein Abwassersüppchen zusammengerührt, dass fast so eklig ist, wie das echte Abwasser aus der Kanalisation. Nur Pipi und Aa fehlen.

Leonhard darf mit einem Kamm die festen Bestandteile herausholen. Diese Arbeit übernimmt im Klärwerk der Rechen. Essensreste, Ohrenstäbchen, Papier, Blätter, Bonbonpapier und Medikamentenschachteln – all das schwimmt regelmäßig im Abwasser. Eigentlich gehört das alles in den Müll. Nur Klopapier, Blätter von der Straße und Exkremente sollten im Abwasser sein.

Die groben Teile sind aus dem Wasser herausgefischt worden. Viktor schüttet die Brühe in einen Zylinder, damit sich die schweren Anteile unten absetzen können. Jetzt sind nur noch kleine Körnchen drin, Sand und viele gelöste Stoffe wie Zucker, Salz, Fette und Seife. Die gelösten Stoffe können nicht herausgefiltert werden. Bakterien fressen sie im nächsten Schritt aus dem Wasser. 

Biologin Veronika Dunkel beantwortet alle Fragen der Kinder, die ihre Wasserschule besuchen. Die Entdecker haben alle Fragen stellvertretend für die KiRaKa-Hörer gestellt.

Hier ist ein Rädertierchen unter dem Mikroskop zu sehen, das sich über die Schmutzpartikel im Abwasser hermacht. Rädertiere und ganz viele andere Kleinstlebewesen, die wir alle mit bloßem Auge nicht sehen können, helfen, das Schmutzwasser wieder sauber zu bekommen.

Wer Lust bekommen hat, auf einen Ausflug mit der Schulklasse oder Kindergartengruppe zur Wasserschule - und zum "Schokobrunnen", der findet hier Infos:

Homepage der Wasserschule Köln

Stand: 06.02.2019, 14:58

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