KiRaKa Expedition: Paul in der Zeit des 2. Weltkriegs

Bilder von der KiRaKa Expedition in die Zeit des Zweiten Weltkriegs

KiRaKa Expedition: Paul in der Zeit des 2. Weltkriegs

Der Zweite Weltkrieg dauerte sechs Jahre und Millionen Menschen verloren dabei ihr Leben. Unser Reporter Paul ist in diese Zeit zurückgereist und hat unterwegs viele Menschen getroffen, die ihm davon erzählt haben.

Die Welt im Krieg

Der Zweite Weltkrieg dauerte fast sechs Jahre – von 1939 bis 1945. Die Deutschen haben diesen Krieg damals begonnen und ohne Grund ihr Nachbarland Polen angegriffen. Was zwischen Deutschland und Polen begann, war am Ende ein Krieg, in dem sehr viele Staaten der ganzen Welt mitkämpften.

Noch immer ist die Zeit des Zweiten Weltkriegs ein großes Thema in Deutschland. KiRaKa-Reporter Paul hat Kinder gefragt, was sie heute eigentlich noch darüber wissen:

KiRaKa Expedition: Was war das eigentlich für eine Zeit?

WDR 5 KiRaKa ohne Download 30.07.2020 03:26 Min. Verfügbar bis 31.07.2021 WDR 5


Auch in Deutschland herrschten Angst und Schrecken

Die Deutschen haben aber nicht nur andere Länder angegriffen. Sie haben auch in Deutschland grausame Verbrechen begangen und Menschen verfolgt und getötet. Das waren vor allem Juden, also Menschen, die den jüdischen Glauben haben.

Warum ausgerechnet die Juden?

Deutschland wurde damals von den Nationalsozialisten, auch Nazis gennant, regiert. Der Anführer dieser Partei hieß Adolf Hitler und er war überzeugt davon, dass Juden schlechte Menschen sind.

Warum hassen die Nazis die Juden so sehr?

Der Judenhass der Nazis wurde über die Jahre immer schlimmer: Zuerst haben sie die Juden nur ungerecht behandelt und sich viele Gesetze ausgedacht, die ihnen das Leben in Deutschland sehr schwer gemacht haben. Plötzlich waren für Juden viele ganz normale Dinge verboten, wie zum Beispiel schwimmen oder ins Kino zu gehen. Aber das war nur der Anfang. Zuletzt haben die Nazis die Juden sogar eingesperrt und dazu gezwungen, schwere Arbeiten für sie zu verrichten.

Konzentrationslager waren riesige Gefängnisse

Die großen Gefängnisse hießen Konzentrationslager. Darin mussten die Gefangenen arbeiten, bis sie tot umgefallen sind. Wer die harte Arbeit überlebte, wurde am Ende trotzdem von den Nationalsozialisten umgebracht.

KiRaKa-Expedition in ein ehemaliges Konzentrationslager

WDR 5 KiRaKa ohne Download 30.07.2020 03:01 Min. Verfügbar bis 30.07.2021 WDR 5


Warum hat keiner den Juden geholfen?

Die meisten Menschen in Deutschland haben nichts gegen die Nazis unternommen. Erst als andere Länder der Welt sich in den Krieg einmischten und Deutschland im Jahr 1945 besiegten, endete der Schrecken. Einige Juden konnten in letzter Minute aus den Lagern befreit werden und überlebten. Sechs Millionen Juden, also fast so viele Menschen wie insgesamt in den drei Städten Hamburg, Berlin und Köln leben, wurden umgebracht.

Um zu verstehen, warum so viele Menschen damals nichts gegen die Nazis unternommen haben, hat Paul mit Zeitzeugen gesprochen. So nennt man Menschen, die eine bestimmte Zeit selbst miterlebt haben. Sie können meist viel über diese Zeit erzählen. Aber hört selbst:

KiRaKa Expedition: Den Krieg miterlebt

WDR 5 KiRaKa ohne Download 30.07.2020 04:10 Min. Verfügbar bis 31.07.2021 WDR 5


Und was kam nach dem Krieg?

Um die Zeit nach dem Krieg geht es in dieser Geschichte:

KiRaKa Expedition in die Zeit nach dem Krieg

WDR 5 KiRaKa ohne Download 30.07.2020 02:34 Min. Verfügbar bis 30.07.2021 WDR 5


Auf der Suche nach Spuren

Auf der KiRaKa-Expedition hat sich unser Reporter Paul auf die Suche nach Spuren aus dieser dunklen Zeit gemacht. Er hat viele Menschen getroffen, die ihm einige Fragen beantwortet haben. Trotzdem bleiben bei Paul und einigen Kindern immer noch welche unbeantwortet.

KiRaKa Expedition: Fragen ohne Antworten

WDR 5 KiRaKa ohne Download 30.07.2020 03:16 Min. Verfügbar bis 31.07.2021 WDR 5


Paul auf den Spuren des Zweiten Weltkriegs

KiRaKa-Reporter Paul ist in die dunkle Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückgereist und hat Menschen getroffen, die dazu viel erzählen können. Hier seht ihr Bilder von Pauls Spurensuche.

Bilder von der KiRaKa Expedition in die Zeit des Zweiten Weltkriegs

Angelika Busch aus Köln ist 90 Jahre alt. Sie erzählt Kiraka-Reporter Paul von Ihren Erlebnissen während des Krieges. Sie war erst 9 Jahre alt, als in Deutschland der Krieg losging.

Angelika Busch aus Köln ist 90 Jahre alt. Sie erzählt Kiraka-Reporter Paul von Ihren Erlebnissen während des Krieges. Sie war erst 9 Jahre alt, als in Deutschland der Krieg losging.

So sah Angelika Busch als junge Frau aus. Sie erinnert sich noch an Vieles, was sie damals erlebt hat. Sie erzählt Paul zum Beispiel davon, was sie damals während des Krieges mit ihren Freunden unternommen hat.

Agnes Ising kennt sich mit der Geschichte des Konzentrationslagers Niederhagen aus. Das befand sich damals in Büren in der Nähe von Paderborn. Ganz in der Nähe steht die Wewelsburg, ein altes Schloss.

Sie erzählt Kiraka-Reporter Paul von den schrecklichen Bedingungen unter denen die Häftlinge in dem Lager gelebt haben. Die Nazis ließen sie 365 Tage im Jahr für sich arbeiten - entweder in der Wewelsburg oder in einem Steinbruch. Die meisten Häftlinge waren so geschwächt von der Arbeit, dass sie im Lager gestorben sind.   

Im Museum sind Original-Hemden von damals ausgestellt. Die mussten die Häftlinge über mehrere Monate tragen. Agnes Ising berichtet Paul, wie unvorstellbar grausam das Leben in einem Konzentrationslager gewesen sein muss.

Gemeinsam gehen sie an den Ort des ehemaligen Konzentrationslager. Hier wird sich heute immer noch an diese schlimme Zeit erinnert. Drum herum stehen heute ganz normale Wohnhäuser.

In Troisdorf trifft Kiraka Reporter Paul Dieter Radermacher. Er war 9 Jahre alt, als der Krieg vorbei war. Die Menschen mussten bei null anfangen: Er kam mit seiner Familie in ein zerstörtes Haus, das er mit wieder aufgebaut hat. Seine Familie hatte damals nur wenig Geld und wenig zu Essen.

Mehr über unsere Expedition erfahrt ihr hier:

Stand: 29.07.2020, 17:25

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