Auf den Acker, fertig, los! - Ein Gartenjahr

Arbeit im Schulgarten in Pulheim im Juli

Auf den Acker, fertig, los! - Ein Gartenjahr

Was ist alles nötig, um Gemüse anzubauen? Man braucht ein Beet, noch besser einen Acker und Samen, aus denen irgendwann Gemüse wächst.

Im KiRaKa begleiten wir die "Ackerkinder", die Garten-AG an der Grundschule "An der Kopfbuche" in Pulheim. Jede Woche bestellen sie ihren Schulacker und erklären genau, was zu tun ist, damit da in ein paar Monaten Gemüse geerntet werden kann. Unterstützt werden die Kinder von der GemüseAckerdemie. Das Projekt zeigt Kindern an Schulen in ganz Deutschland, wie Gemüseanbau funktioniert und steht auch den Kindern und Lehrern in Pulheim mit Rat und Tat zur Seite.

Etwa einmal im Monat besucht KiRaKa-Reporterin Julia Muth die "Ackerkinder" und schaut nach, was sich in den Beeten getan hat. Hier könnt ihr nachhören und in der Bildergalerie weiter unten auch nachschauen, was sich auf dem Acker so tut...

August: Unkraut rupfen

Das Gartenjahr im KiRaKa - Unkraut entfernen

KiRaKa 24.09.2019 02:28 Min. Verfügbar bis 22.09.2020 KiRaKa

Juli: Fenchel ernten

Das Gartenjahr im KiRaKa - Fenchel ernten

KiRaKa 11.07.2019 02:11 Min. Verfügbar bis 10.07.2020 KiRaKa

Juni: Erste Ernte

Das Gartenjahr im KiRaKa - Erste Ernte

KiRaKa 25.06.2019 02:17 Min. Verfügbar bis 24.06.2020 KiRaKa

Juni: Wüstlinge und Setzlinge

Das Gartenjahr im KiRaKa - Wüstlinge und Setzlinge

KiRaKa 04.06.2019 03:33 Min. Verfügbar bis 03.06.2020 KiRaKa


Mai: Beete pflegen

Das Gartenjahr im KiRaKa - Beetpflege

KiRaKa 21.05.2019 02:28 Min. Verfügbar bis 20.05.2020 KiRaKa

April: Einpflanzen

Das Gartenjahr im KiRaKa - Einpflanzen

KiRaKa 23.04.2019 02:22 Min. Verfügbar bis 22.04.2020 KiRaKa

März: Umgraben

Das Gartenjahr im KiRaKa - Umgraben

KiRaKa 21.03.2019 02:27 Min. Verfügbar bis 20.03.2020 KiRaKa

Das KiRaKa-Gartenjahr: Bilder vom Acker

Auf dem Acker passiert jeden Monat eine Menge. Auf den Bildern könnt ihr euch anschauen, was alles zu tun ist, bevor das reife Gemüse geerntet werden kann.

August: Der Acker ist nach der Sommerpause total zugewuchert. Ein paar Tomaten schimmern durch das Unraut-Dickicht hindurch. Sie sind reif zur Ernte und erinnern daran, dass irgendwo in dieser Wildnis auch noch viel Gemüse wächst.

Dieses Unkraut sieht aus wie eine Gemüsepflanze mit vielen kleinen, runden Früchten. Essbar sind die aber nicht, und die Pflanze muss dringend raus aus dem Beet. Sie hat sich so sehr ausgebreitet, dass das Gemüse kaum noch Platz zum Wachsen hat.

Die Kinder jäten, was das Zeug hält. Manchmal sitzt das Unkraut ganz schön fest.

Geschafft! Mit einem plötzlichen Ruck gibt die Unkrautwurzel nach und Emil landet auf seinem Hintern.

Am Ende des Tages sieht der Acker schon wieder ganz gut aus.

Juli: Auf dem Acker ist das Gemüse groß geworden. Wenn die Kinder sich zum Jäten hinhocken, können sie sich hinter manchen Pflanzen schon fast verstecken.

Emil hat schon drei Gießkannen voller Wasser auf das Beet geschüttet. Es ist heiß, da brauchen die Pflanzen viel Wasser.

Die Fenchelwurzeln sitzen fest im Boden. Emil und Runas kommen ganz schön ins Schwitzen, als sie den Fenchel rausrupfen möchten.

Geschafft! Der erste Fenchel ist geerntet.

Jetzt muss nur noch die Wurzel abgeschnitten werden. Dafür brauchen die Kinder ein scharfes Küchenmesser.

Der Fenchel liegt schon fertig in der grünen Plastikschüssel. Der Mangold daneben darf noch weiter wachsen, bevor er auch geerntet wird.

Juni: Auf dem Acker ist im Juni viel gewachsen, leider auch Unkraut. Die Kinder jäten fleißig.

Die Kohlrabi sind dick, lila und reif für die Ernte.

Die Kartoffelpflanzen sind ein gutes Stück nach oben gewachsen. Das dürfen sie aber nicht. Die Knollen werden dicker, wenn auch die Blätter unter der Erde sind. Die Kinder decken sie die Pflanzen deshalb mit Erde zu.

Diesen Salat haben die Ackerkinder frisch geerntet.

Juni: Etwas Unvorhergesehenes und Gemeines ist passiert: Unbekannte haben über Nacht den Acker verwüstet und viele der Pflanzen aus der Erde rausgerissen.

Zum Glück überleben die meisten Pflanzen die Verwüstung. Die Kinder pflanzen sie wieder ein. So wie diesen Kohlrabi hier.

Auf den Schildern steht, welche Gemüsesorten in den Beeten wachsen. Das ist besser, denn: Als kleine grüne Pflänzchen sehen sich alle noch ziemlich ähnlich.

Auf dem Acker werden heute nicht nur die verwüsteten Beet in Ordnung gebracht. Die Kinder pflanzen außerdem Gemüse ein, dass nur dann gut wächst, wenn es nachts nicht mehr friert. Dazu gehören Bohnen, Mais, Tomaten, Zucchini und Kürbis.

Für die Tomaten müssen die Kinder tiefe Löcher buddeln.

Mai: Die jungen Pflanzen, die Runa und die anderen Ackerkinder gepflanzt haben, sind ordentlich gewachsen. Jetzt müssen die Beete gut gepflegt werden.

Auf dem Holzstäbchen steht das Gemüse, das hier wachsen soll: Diese grün-lila Pflänzchen sind Kohlrabi.

Das Unkraut muss regelmäßig gejätet und der Boden mit dem Grubber aufgelockert werden. Die Pflanzen brauchen Platz zum Wachsen. Außerdem muss die Erde locker sein, damir

Das Team der GemüseAckerdemie besucht die Ackerkinder regelmäßig und hilft ihnen beim Gemüseanbau.

Der Acker war früher eine Wiese. Immer wieder wuchert neues Gras und Unkraut auf den Beeten, das dann rausgerupft werden muss - manchmal sogar büschelweise, so wie hier.

Über den Beeten haben die Kinder CDs an langen Schnüren aufgehängt. Die sollen als Vogelscheuchen funktionieren und die Vögel davon abhalten, ins Beet zu fliegen und dort die Samenkörner aus dem Boden zu picken.

April: Auf dem Schulacker hat sich seit März eine Menge getan. Im April haben sich die Ackerkinder zum Einpflanzen getroffen. Ihren Schulacker haben sie in elf rechteckige Beete unterteilt. Auf jedem Beet wird ein anderes Gemüse angebaut.

Gemüse gibt es viele Sorten. Bevor Samen oder Jungpflanzen in die Erde kommen, gucken wir uns das Gemüse ganz genau an. Hier: eine Selleriepflanze. Sie hat zarte grüne Stängel und Blätter, die über der Erde wachsen. Unten in der Erde wächst die dicke braune Knolle, die wir später auch essen können.

Aus dieser einen Kartoffel können viele neue Kartoffeln wachsen. Das, was aussieht wie kleine dunkle Pickel auf der Schale, sind die sogenannten "Augen". Aus denen wachsen irgendwann neue Keime, wenn die Kartoffel nur lange genug unter der Erde liegt.

Damit die Kartoffel schön keimt, muss sie tief in die Erde hinein. Dazu graben die "Ackerkinder" eine  etwa 30 Zentimeter tiefe Furche ins Beet.

Die Kinder schneiden die Kartoffeln einmal in der Mitte durch und legen sie mit der Schnittseite nach unten in die Erde. Hier wird übrigens gerade eine ganz besondere Kartoffelsorte gepflanzt. Sie ist lila von innen und heißt "Blue Kongo". Im Geschmack unterscheidet sich die lila Kartoffel aber nicht von einer gelben.

Wenn die Furche tief genug ist, können die Kartoffeln rein. So eine Kartoffel, aus der später viele neue Kartoffeln wachsen, nennt man übrigens die "Mutterkartoffel".

Damit die Kartoffeln genug Platz haben sich unter der Erde zu vermehren und zu wachsen, brauchen die Mutterkartoffeln Abstand. Am besten, ihr lasst immer eine Schaufellänge Platz zwischen den Kartoffeln, wenn ihr welche einpflanzt. Das sind etwa 25 Zentimeter.

Egal, welches Gemüse ihr einpflanzt: Gießen solltet ihr auf jeden Fall ausreichend und regelmäßig. Ohne Wasser vertrocknet jedes Pflänzchen.

Im März geht's los: Durch diese Lücke im Zaun gelangen die Kinder auf den Acker.

Die Ackerkinder sind schon fleißig bei der Arbeit.

Mit Spaten und Mistgabel graben sie die feste Erde um.

Der ganze Acker muss aufgelockert werden, bevor die Samen und Gemüsepflänzchen eingepflanzt werden können.

Die Schilder für die verschiedenen Gemüsesorten liegen schon bereit - aber erst im April beim Pflanzen kommen sie zum Einsatz.

Stand: 23.04.2019, 14:29

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