Malina, Hanna und Emmi nach der großen Flut

Hochwasser bei Malina, Hannah und Emilia in Zülpich

Malina, Hanna und Emmi nach der großen Flut

Im Juli ist das Zuhause von Malina, Hanna und Emmi überflutet worden. Wie bei vielen andere betroffenen Familien ist der Alltag noch lange nicht komplett zurück gekehrt. Sie erzählen uns, wie sie die Flut erlebt haben und wie es bei ihnen zuhause inzwischen weitergeht.

Malina, Hanna und Emmi nach der großen Flut, Teil 1

WDR 5 KiRaKa ohne Download 21.09.2021 05:22 Min. Verfügbar bis 20.09.2022 WDR 5


Bei dem Hochwasser im Juli hat ein Starkregen die kleinen Flüsse Ahr und Erft in reissende Fluten verwandelt. Menschen sind gestorben, Orte sind verwüstet worden. Vielleicht kennt ihr auch Menschen, die betroffen sind.
Hier lernt ihr die Familie von Malina, Hannah und Emmi aus Zülpich kennen. Der untere Teil ihres Hauses wurde überflutet. Wie die Mädchen das erlebt haben hört ihr im Teil 1 der Reportage.

Hochwasser bei Malina, Hanna und Emilia in Zülpich

Hanna (8), Malina (10) und Emmi (7) zeigen ihre Babyschildkröten. Ihre Mama hat sie aus dem Hochwasser gerettet.

In Malinas Kinderzimmer schwammen die Möbel und der Schlamm hat sich in den Wänden festgesetzt. Vieles ist im Hochwasser kaputt gegangen oder durch den Schlamm unbrauchbar geworden. Alles muss komplett saniert werden. Was das bedeutet und wie die Kinder damit zurecht kommen hört ihr inTeil 2.

Malina, Hanna und Emmi nach der großen Flut, Teil 2

WDR 5 KiRaKa ohne Download 21.09.2021 05:02 Min. Verfügbar bis 20.09.2022 WDR 5


Hier könnt ihr euch anschauen, wie es bei Malina, Hanna und Emmis nach dem Hochwasser und jetzt aussieht:

Nach dem Hochwasser bei Malina, Hanna und Emmi

Malina, Hanna und Emmi wohnen mit ihrem kleinen Bruder Jannis, den Eltern und vier Babyschildkröten in Zülpich. Das Hochwasser im Juli hat das Haus der Familie überflutet. Hier bekommt ihr einen Eindruck von ihrem Zuhause. Drei und fünf Monate später!

Hochwasser bei Malina, Hannah und Emilia in Zülpich

Rechts im Bild seht ihr, wie hoch das Wasser im Garten der Familie stand. Von dort hat es die Tür zum Hintereingang zum Zerspringen gebracht und ist ins Haus eingedrungen. Die Strömung war so stark, dass Möbel, Blumenkübel, Mülltonnen mitgerissen wurden.

Rechts im Bild seht ihr, wie hoch das Wasser im Garten der Familie stand. Von dort hat es die Tür zum Hintereingang zum Zerspringen gebracht und ist ins Haus eingedrungen. Die Strömung war so stark, dass Möbel, Blumenkübel, Mülltonnen mitgerissen wurden.

Hier seht ihr Malina (10), Emmi (7) und Hanna (8) in dem Raum, der mal Malinas Kinderzimmer war. Neben dem Fenster war eine Tür in den Garten, von dort ist das Wasser eingedrungen und stand so hoch, dass es Malinas Eltern bis zur Brust ging.

Das ist die andere Seite vom Kinderzimmer. Die gelben Kisten sind Bautrockner, die laufen seit Wochen und sollen dafür sorgen, dass alle Feuchtigkeit aus Wänden und Boden verschwindet. Der Fußboden musste auch erneuert werden und noch immer sind Schlammreste in der Wand.

So sah Malinas Kinderzimmer und der Flur aus, nachdem Wasser und Schlamm abgepumpt worden waren.

So hoch stand das Wasser im Flur. Es hat Regale umgerissen, Möbel weggeschwemmt, Wände, Böden und die elektrischen Leitungen zerstört.

Hier seht ihr den Eingang zum unteren Teil des Hauses (rechts) und Malinas Zimmer nachdem der erste Schlamm beseitigt werden konnte.

Hier sitzen die Mädchen vor diesem Eingang. Inzwischen ist schon eine neue Tür eingesetzt worden. Das Glas der alten Tür war von der Flut eingedrückt worden und ist zersprungen.

So sah das Schlafzimmer der Eltern kurz nach der Überflutung aus. Dort hatte auch der einjährige Jannis in seinem Kinderbett geschlafen. Das stand ebenfalls unter Wasser. Zum Glück konnte Papa Nils ihn rechtzeitig heraustragen.

Das ist der kleine Bleibach der etwa 50 Meter vom Garten der Familie entfernt lang fließt. Jetzt sieht er wieder so harmlos aus. Im Juli hatte er sich in eine reißende Flut verwandelt. Der Bleibach ist ein Nebenfluss des Rotbachs, der in die Erft fließt.

Hanna, Malina und Emmi zeigen ihre Babyschildkröten. Sie haben das Hochwasser überlebt, weil Mama Bianca sie in der Nacht aus dem kalten Wasser gerettet hat.

Die vier heißen Lotti, Hilde, Berta und Perlchen. Die Mädchen haben sie im März diesen Jahres bekommen.

Zusammen mit den Eltern haben die Mädchen den Schildkröten ein kleines Haus im Garten gebaut. Ein Frühbeet mit vielen Pflanzen und einem Glasdach, darin wohnen die Schildkröten.

Die Schildkröten sind ein gutes Jahr alt und etwa so groß wie eine Kinderhand.

Inzwischen ist es Anfang Dezember 2021. Die Überflutung liegt mehr als fünf Monate zurück. Bis vor ein paar Tagen liefen noch die Trockengeräte - auch in Malinas altem Zimmer.

Wie man sieht wird hier auf Hochtouren gearbeitet. Malina wünscht sich so sehr, dass sie zum Weihnachtsfest wieder hier einziehen kann.

In der Zwischenzeit sind die vier Schildkrötenkinder zum Überwintern in den Kühlschrank gezogen. In der Waschküche wo jetzt auch eine neue Waschmaschine und ein neuer Trockner stehen zeigen die Mädchen das Winterquartier.

Hanna holt kurz die Kiste heraus, in der die Schildkröten ihre Winterstarre halten. Seit Ende Oktober sind sie hier drin. Regelmäßig wird die Kühlschranktür geöffnet für Sauerstoff - und die Kiste wird mit Wasser besprüht.

Unter Laub, Stroh und Erde schlafen Lotti, Hilde, Berta und Perlchen. Auf dem Thermometer können die Mädchen nachgucken, ob die Temperatur im Kühlschrank immer bei um die fünf Grad bleibt.

Stand: 20.09.2021, 13:13

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