KiRaKa-Blaulicht: Einsatz mit verletztem Einbrecher

KiRaKa-Arzt Christian Hermanns neben einem Einbrecher, der in einem Keller mit einer Stange hantiert

KiRaKa-Blaulicht: Einsatz mit verletztem Einbrecher

KiRaKa-Arzt Christian Hermanns war als Notarzt schon bei vielen, unterschiedlichen Einsätzen dabei. Manche Einsätze sind auch für einen erfahrenen Notarzt ungewöhnlich, zum Beispiel solche, bei denen Einbrecher am Tatort medizinisch versorgt werden müssen...

Normalerweise versuchen Einbrecher möglichst unauffällig in Wohnungen oder Häuser einzudringen und dort Geld, Schmuck oder andere Wertsachen zu stehlen. Das ist immer schlimm für diejenigen, die beklaut wurden. Auch, weil Einbrecher häufig großes Chaos hinterlassen. Manchmal geht so ein Einbruch aber auch für die Einbrecher schief.

KiRaKa-Arzt Christian Hermanns erzählt von einem auch für ihn ungewöhnlichen Einsatz, bei dem die Polizei einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt hat. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd durch das dunkle Haus sind dann sowohl ein Polizist, als auch der Einbrecher gestürzt, haben sich verletzt und brauchten ärztliche Hilfe.

KiRaKa-Blaulicht: Einbrecher auf frischer Tat ertappt

WDR 5 KiRaKa ohne Download 04.10.2021 05:21 Min. Verfügbar bis 05.10.2022 WDR 5


Verletzungen bei Straftaten sind keine Seltenheit!

Immer wieder kommt es vor, dass sich Verbrecher bei ihren Straftaten verletzen - Prellungen, Knochenbrüche, Kopfverletzungen, schwere innere Verletzungen, Schusswunden oder auch Stichwunden sind keine Seltenheit. Für Christian Hermanns und andere Mediziner ist ganz klar: In solchen Momenten, wenn es um die Versorgung eines Verletzten geht, muss man als Arzt alles andere ausblenden und einfach helfen. Ganz egal, was Der- oder Diejenige vorher angestellt hat. Natürlich schützt die Polizei Ärzte bei einem solchen Einsatz ganz besonders!

KiRaKa-Blaulicht: Wann rückt der Notarzt mit der Polizei aus?

WDR 5 KiRaKa ohne Download 04.10.2021 07:16 Min. Verfügbar bis 05.10.2022 WDR 5


Was tun, wenn man etwas Verdächtiges beobachtet, zum Beispiel beim Betreten des Hauses?

KiRaKa-Arzt Christian Hermanns sagt ganz klar: Wenn man ein Verbrechen beobachtet, sollte man unbedingt weglaufen und sich in Sicherheit bringen. Auf keinen Fall sollte man mutig sein und nachschauen oder sogar versuchen einzugreifen, das kann sehr gefährlich werden!

Am besten: Aus der Ferne den Notruf 110 anrufen!

Stand: 04.10.2021, 12:00

Darstellung: