Zeitreise im Freilichtmuseum Kommern

Zeitreise im Freilichtmuseum Kommern

Von Susanne Schnabel

Wie haben eigentlich deine Urgroßeltern gelebt? Schulklassen können im Freilichtmuseum Kommern in der Eifel eine Woche lang das Leben ihrer Vorfahren hautnah kennenlernen.

Hier gibt es die Geschichte zum Nachhören, wie das die vierte Klasse einer Grundschule aus Würselen erlebt hat.

Hier gibt es die Geschichte zum Nachhören, wie das die vierte Klasse einer Grundschule aus Würselen erlebt hat.

Spülen während der Klassenfahrt, na das fängt ja gut an. Solche Hausarbeiten machen seltsamerweise Spaß, wenn man sie in einem 300 Jahre alten Haus macht.

Fünf Tage lang wohnt eine vierte Klasse der Grundschule Weiden-Linden aus Würselen im Freilichtmuseum Kommern. In historischen Gebäuden lernen sie kennen, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben.

Hildegard Wolfgarten erklärt den Kindern, wie man mit wenigen Zutaten leckere, gesunde Speisen zubereitet. Ihre Küche sieht aus wie aus einer Puppenstube.

Hildegard Wolfgarten zeigt Pauline, Matty, Tim und Sophia, wie man ganz einfach Kräuterpfannkuchen macht.

Sauerampfer, Kresse und Schnittlauch kommen in den Teig. Die Kinder haben die Kräuter vorher im Garten frisch gepflückt.

Der alte Ofen hat keinen Strom. Er funktioniert mit Holz, das verbrannt wird. Das dürfen die Kinder selber hacken. Lehrerin Jutta Hochweller zeigt Lotte, wie man das sicher macht.

Auch putzen gehört zu den Aufgaben der Kinder. Alte Kutschenräder von Staub befreien macht Spaß, findet Lionel.

Vladimir und Dawid lernen bei Andrea Rolfes-Koenen, wie man Mausefallen macht.

Das ist ganz schön kompliziert und dauert stundenlang. Mausefallen waren früher sehr wichtig, weil die Mäuse die wertvollen Lebensmittel angeknabbert haben. Die Katzen haben nicht alle Mäuse erwischt.

Die Kinder dürfen ihre selbst gebastelten Mausefallen mit nach Hause nehmen.

Bei Andrea Schultz-Wild machen die Kinder aus Weiden Teller. Auch das dauert mehrere Stunden und braucht viel Geduld.

Ihre selbstgeflochtenen Teller dürfen die Kinder mitnehmen.

Backen lernen die Kinder auch auf ihrer Klassenfahrt. In der historischen Backstube kommen Kuchen, Hefezöpfe und Brötchen in einen fast 200 Jahre alten Backofen.

In diesen rund 200 Jahre alten Haus wohnt die Schulklasse tagsüber. Das Haus stand mal in Remscheid, viele Kilometer entfernt. Dann hat man es Stein für Stein im Museum wieder aufgebaut.

Manche Häuser werden auch am Stück transportiert. Dafür wird dann schon mal die Autobahn gesperrt.

In ihrem gemütlichen Haus können die Kinder zwischendurch spielen, hier essen sie und ruhen sich aus von dem Abenteuer Zeitreise.

Die Schlafräume und die Toiletten für die Schulklassen sind übrigens ganz modern. Lionel hat seine Hasen Hi und Ho mitgebracht.

Stand: 09.10.2019, 06:00 Uhr

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