Für ein paar Jahre nach Jordanien - Radiogeschichte

Merle und ihre neue Freundin Talisa

Für ein paar Jahre nach Jordanien - Radiogeschichte

In dieser KiRaKa-Radiogeschichte lernt ihr Merle kennen, die mit ihren Eltern nach Jordanien gezogen ist. Jordanien ist ein arabisches Land im Nahen Osten. Merle lernt also eine neue Sprache und Kultur kennen.

Für ein paar Jahre nach Jordanien - Radiogeschichte

KiRaKa - Kinderhörspiel im WDR 27.10.2019 49:12 Min. Verfügbar bis 26.10.2020 KiRaKa Von Julia Muth

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Merle zieht mit acht Jahren von Siegburg nach Jordanien. Ihre Eltern werden dort nämlich eine Weile arbeiten. Spannend, aber auch beängstigend findet Merle das. Denn eins ist ihr klar: In Jordanien wird vieles anders. Die Menschen sprechen arabisch, ziehen sich anders an und kochen mit fremden Gewürzen. Dazu viel Wüste. Neben Merles neuer Schule rupfen soagr wilde Kamele vertrocknete Gräser aus dem Boden.

Bilder zur Radiogeschichte

In der Radiogeschichte geht es um Merle, die mit acht Jahren zusammen mit ihren Eltern nach Jordanien gezogen ist. KiRaKa-Reporterin Julia Muth hat Merle beim Auswandern in ein fremdes Land begleitet. In Jordanien gibt es Wüsten, Kamele und noch mehr zu entdecken. Klickt euch durch die Galerie:

Merle in ihrer jordanischen Schule

Seit über einem Jahr lebt Merle nun schon in Jordanien. Natürlich geht sie dort auch zur Schule: Zu ihrer Klasse geht’s hier entlang.

Seit über einem Jahr lebt Merle nun schon in Jordanien. Natürlich geht sie dort auch zur Schule: Zu ihrer Klasse geht’s hier entlang.

Jeden Morgen wird Merle, zusammen mit vielen anderen Schülern, von so einem leuchtend gelben Schulbus abgeholt und in die Schule gefahren. Hier, vor den großen Toren der Schule, ist Endstation.

Alle paar Wochen findet an Merles Schule eine Challenge Week statt. Das bedeutet so viel wie "Woche der Herausforderungen". Die Schüler müssen knifflige Aufgaben lösen. Hier geht es darum von Tischkante zu Tischkante eine Brücke mit sehr wenig Materialien zu bauen. Am Ende soll eine gefüllte kleine Wasserflasche auf der Brücke stehen können, ohne dass sie einstürzt.

Merles Gruppe hat’s geschafft. Ihre Brücke ist ein Gerüst aus Dreiecken, die sich gegenseitig stützen. Der Lehrer hilft noch schnell ein paar besonders widerspenstige Holzstäbchen mit Klebeband zu befestigen.

Merles Wasserbombe ist bereit zum Einsatz – in der großen Waterfight-Challenge.

In diesem beigen Haus wohnt Merle in Amman.

Merles Katzen Minky und Malu. Malu (rechts im Bild) hat Merle aus Deutschland mitgebracht.

Die Stadt Amman ist groß, laut und sehr hügelig. Jeder Hügel ist bis zur letzten Ecke zugebaut mit beigen Häusern.

Am Stadtrand von Amman leben oft Beduinen. Sie wohnen in Zelten und schlagen sie immer dort auf, wo ihre Ziegen und Kamele etwas zu fressen finden. Dieses Zelt steht direkt neben Merles Schule.

In Jordanien gibt es viele Kamele. Manche sind wild, andere wurden eingefangen und gezähmt. Als Reittiere schleppen sie viele Menschen über staubige Wüstenwege.

Das Tote Meer ist ein sehr salziger See. Das viele Salz im Wasser sorgt dafür, dass darin niemand untergehen kann. Man schwimmt stattdessen einfach auf dem Wasser – wie eine Luftmatratze.

Jordanien ist ein Wüstenland. Außerhalb der Städte sieht die Landschaft meistens so aus.

Merle hat sich gut in Jordanien eingelebt und viele neue Menschen kennengelernt. Eine davon ist Talisa, mit der sie sich inzwischen richtig gut angefreundet hat.

Merle muss viele Herausforderungen meistern

KiRaKa-Reporterin Julia Muth hat Merle getroffen - kurz vor der großen Auswanderung in Deutschland und dann später in Jordanien. Herausgekommen ist eine Geschichte über gemischte Gefühle, das Ankommen in einem fremden Land, übers Heimkehren, das Vermissen und Dazugewinnen.

Für ein paar Jahre nach Jordanien
Eine KiRaKa-Radiogeschichte über das Leben in einem fremden Land
Von Julia Muth
Redaktion: Sarah Ziegler
Produktion: WDR 2019
ab 8 Jahren

Stand: 23.10.2019, 13:06

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