Alle meine Kleider: Nachdenken über Mode

Alle meine Kleider - Bilder zum Nachdenken über Mode

Alle meine Kleider: Nachdenken über Mode

KiRaKa Reporterin Julia Muth hat sich zusammen mit Mia und Kaspar auf die Suche nach dem Grund dafür gemacht.

Nachdenken über Mode - Radiogeschichte

KiRaKa - Kinderhörspiel im WDR 03.03.2019 50:35 Min. KiRaKa Von Julia Muth

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Der Schrank quillt über vor Klamotten. Viele davon sind kaum getragen, sehen sogar aus wie neu. Noch voller sind die Läden. Regale und Kleiderstangen sind voll mit allem, was gerade so in Mode ist. Alle paar Wochen kommt eine neue Kollektion dazu und was gestern noch "in" war ist schon "out" – zu haben zum Schnäppchenpreis.

Wer macht eigentlich unsere Kleider?

KiRaKa-Reporterin Julia Muth stürzt sich zusammen mit Mia und Kaspar ins Getümmel: Sie überlegen, was zu ihnen passt, warum und was wohl alles passieren muss, bevor so ein Hemd auf einem Bügel  im Laden an der Stange baumelt. Sie suchen Antworten darauf, wo Mode herkommt, wer sie produziert und wie, warum Kleider manchmal weniger kosten als ein Eis am Stiel, warum wir ständig denken, etwas Neues zu brauchen und ob das Neue nicht auch mal aus etwas Altem entstehen kann.

Eine Radiogeschichte für Kinder ab neun Jahren

Beim Nachdenken über Mode sind die drei KiRaKa-Reporter auf sehr verschiedene Orte gestoßen, die alle etwas mit Kleidung zu tun haben. Bilder dazu findet ihr hier:

Alle meine Kleider - Bilder zum Nachdenken über Mode

Bilder zu unserer Radiogeschichte über Mode - klickt euch durch:

Alle meine Kleider - Bilder zum Nachdenken über Mode

Beim Bummeln durch große Einkaufsstraßen wie die Hohe Straße in Köln fällt auf: T-Shirts kosten oft weniger als ein Eis im Hörnchen oder ein Getränk auf die Hand. Und man muss keineswegs Schnäppchenjäger sein, um diese billigen Fummel aufzuspüren.

Beim Bummeln durch große Einkaufsstraßen wie die Hohe Straße in Köln fällt auf: T-Shirts kosten oft weniger als ein Eis im Hörnchen oder ein Getränk auf die Hand. Und man muss keineswegs Schnäppchenjäger sein, um diese billigen Fummel aufzuspüren.

Kleiderberge überall – oft werden die Sachen noch nicht mal aufgehängt, sondern einfach auf große Wühltische geschüttet. So wie hier.

Wo ein Kleidungsstück hergestellt wurde, steht hinten drin – auf dem Etikett. Die meisten Kleider kommen aus Asien.

In Asien gibt es viele Textilfabriken, in denen es nicht so viel kostet Mode nähen zu lassen. Viele Firmen gehen deshalb dorthin und lassen ihre Mode herstellen. Hier seht ihr Arbeiter in so einer Textilfabrik in Bangladesch in Südasien.

Oft müssen sogar die Kinder schon in der Fabrik arbeiten. Sie bekommen, genau wie die erwachsenen Mitarbeiter, nur ein paar Cent für ihre Arbeit in der Fabrik. Viele Menschen sind deshalb sehr arm und haben kaum genug zum Leben.

Was muss eigentlich alles gemacht werden, bis so ein Kleidungsstück an der Stange baumelt? Carina Molitor ist Modedesignerin und nimmt uns mit in ihr Atelier. Hier sind ihre Nähmaschinen.

Carina Molitor erklärt Kaspar, wie ein Schnittmuster funktioniert. Hier schneidet sie gerade das Rückteil eines Rocks zurecht.

Kaspar darf die Nähmaschine ausprobieren. Gar nicht so einfach, eine gerade Naht zu nähen.

Wenn Carina Molitor in ihrem Atelier arbeitet, kann sie durch dieses Fenster in ihren Modeladen hineinschauen. Alles, was hier hängt, hat sie selbst entworfen und genäht.

Wenn Kleider zu klein oder zu eng sind, oder einem einfach nicht mehr gefallen, dann , dann werden sie oft einfach weggeworfen. Aber wohin mit den alten Klamotten? Viele werfen ihre Altkleider in solche Container, aber es gibt noch ganz andere Ideen, was ihr damit anfangen könntet.

Mehrere Vereine haben sich unter dem Namen „Zauberwerk“ zusammengetan und eine Upcycling-Werkstatt in Siegburg auf die Beine gestellt. Das „Zauberwerk“ stellt Neues aus Altem her.

Eine gute Idee: Aus alten Hosen und Blusen näht das Team vom Zauberwerk diese Taschen.

Mia und Kaspar finden die Taschen super. Kaspar hat es vor allem dieser Turnbeutel angetan.

Die Kleiderei funktioniert für Kleidung etwa wie eine Bücherei für Bücher. Hier könnt ihr Klamotten ausleihen, statt sie zu kaufen.

Im Jugenzentrum Juzi in Köln-Sülz finden regelmäßig Kleidertauschbörsen statt. Wer mag, bringt seine alten Klamotten vorbei und kann dafür die Kleider von jemand anderem mit nach Hause nehmen.

Mia und Kaspar durchstöbern die Kleidertische auf der Tauschbörse in Köln. Auf diesem hier gibt’s Kostüme.

Wenn ihr noch mehr über Mode und vor allen Dingen Markenkleidung erfahren möchtet, klickt hier auf den Link. Die Kollegen von neuneinhalb haben sich auch mit diesem Thema beschäftigt:

Stand: 25.02.2019, 16:59

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