Wie die Dickhäuter leben - Radiogeschichte

Elefantenbaby im Schlamm

Wie die Dickhäuter leben - Radiogeschichte

KiRaKa-Reporterin Tina Gentner ist Elefanten-Fan und nimmt euch mit auf eine Reise zu den Elefanten.

Wie die Dickhäuter leben - Radiogeschichte

KiRaKa - Kinderhörspiel im WDR | 02.12.2018 | 43:17 Min.

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Tina mit Elefant vor dem Mikro

KiRaKa-Reporterin Tina Gentner hat schon mit Dickhäutern in Thailand gebadet. Sie hat versucht, Elefanten auf Sri Lanka durch das Pflanzen von Chili-Pflanzen zu schützen und hat nachts in Namibias Wüste Ausschau gehalten nach Wilderern, die den Tieren gefährlich werden könnten.

In Kenia hat Tina Gentner selbst ein bisschen Gänsehaut bekommen, als die gewaltigen Tiere nachts ganz nah ran kamen an ihr Zelt mitten in der Wildnis.

Wie die Dickhäuter leben - Eine Radioreise zu Elefanten
Eine KiRaKa-Radiogeschichte
von Tina Gentner
Redaktion: Dorothee Schwab
Produktion WDR 2018

In dem afrikanischen Land Kenia hat KiRaKa-Reporterin Tina Gentner auch Menschen besucht, die ganz anders leben als wir hier in Deutschland. In dieser Reportage erzählt sie von ihrem Besuch in einem Massai-Dorf:

Bilder von der KiRaKa-Radioreise zu den Elefanten

In der Radiogeschichte "Wie die Dickhäuter leben“ nimmt KiRaKa-Reporterin Tina Gentner euch mit auf Reisen zu den Elefanten

KiRaKa-Reporterin Tina Gentner in einem Massai-Dorf in Kenia

Im afrikanischen Land Kenia gibt es 42 Stämme. Einer davon sind die Massai. Typischerweise haben die Massai Kühe, Schafe und Ziegen. Tagsüber hüten deshalb die Männer das Vieh. Sie tragen traditionell rote Kleidung, denn Löwen mögen anscheinend diese Farbe nicht und lassen sich somit leichter von den Vieh-Herden forttreiben.

Im afrikanischen Land Kenia gibt es 42 Stämme. Einer davon sind die Massai. Typischerweise haben die Massai Kühe, Schafe und Ziegen. Tagsüber hüten deshalb die Männer das Vieh. Sie tragen traditionell rote Kleidung, denn Löwen mögen anscheinend diese Farbe nicht und lassen sich somit leichter von den Vieh-Herden forttreiben.

Bei einem typischen Tanz der Massai liefern sich die jungen Männer  eine Art Wettkampf. Wer am höchsten springen kann, sagt man, wird auch die meisten Freundinnen haben.

Die Frauen der Massai tragen nicht nur rot, ihre Kleidung ist meist bunt, außerdem tragen sie viel Schmuck, lange Ketten und große Ohrringe.

Ein Kudu ist eine Antilopen-Art. Das Horn eines Kudu nennen die Massai lachend „das Handy der Masai“. Heutzutage haben die meisten Massai ein echtes Handy und können sich so über weite Strecken miteinander verständigen. Früher gab es das  nicht. Damals wurde in das Horn gepustet – der laute Klang war über weite Strecken zu hören.

Ben hat KiRaKa-Reporterin Tina sein Dorf gezeigt. "Boma" nennt man es in der Massai-Sprache. Die Hütten, die man im Hintergrund sieht, sind aus Kuh-Dung, Ästen und Blättern gemacht.

Auch wenn es heute natürlich in jedem Massai-Dorf Streichhölzer oder Feuerzeuge gibt, wissen die Massai-Männer noch ganz genau, wie man mit einem Stöckchen, einem Stein und trockenem Laub eine Flamme entzünden kann.

Heutzutage gehen die Kinder der Massai in ganz normale Schulen. Dort lernen sie neben ihrer eigenen Sprache "Massai" auch Englisch. Ins Mikrofon unserer Reporterin wollten sie aber lieber reinsingen als reinsprechen.

Stand: 26.11.2018, 17:35

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