Freitags kurz die Welt retten - Radiogeschichte

Amelie, Anna, Gille, Johann, Lea, Lorenz, Paul und Ronja von der Fridays-for-future-Bewegung auf dem Weg nach Aachen

Freitags kurz die Welt retten - Radiogeschichte

Wie sieht die Zukunft unseres Klimas aus? Und kann "Fridays for Future" die wirklich beeinflussen? Ulrike Klausmann hat mit Kindern und Jugendlichen aus der Bewegung und mit einer Wissenschaftlerin gesprochen.

Freitags kurz die Welt retten - Radiogeschichte

KiRaKa - Kinderhörspiel im WDR 08.09.2019 44:50 Min. Verfügbar bis 07.09.2020 KiRaKa Von Ulrike Klausmann

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Am 21. September startet der Jugendklimagipfel der Vereinten Nationen in New York. Da treffen sich Jugendliche aus vielen Ländern der Welt, die sich Gedanken darüber machen, was wir für das Klima und für die Umwelt tun können.

Greta Thunberg, ist auch dabei. Sie ist mit einem Segelboot gekommen, denn sie fliegt nicht, weil die Abgase der Flugzeuge dazu beitragen, dass die Erde sich schneller erwärmt.

Weltbekannt: Greta Thunberg

Nach dem Hitzesommer 2018, der viele Teile Europas in eine dürre Steppe verwandelte, beschloss die damals 15-jährige Greta zu streiken. Sie schwänzte die Schule und setzte sich jeden Tag vor das Reichstagsgebäude von Stockholm, der Hauptstadt ihrer Heimat Schweden. Viele Kinder sind ihrem Beispiel gefolgt und so ist die Bewegung "Fridays for Future" entstanden.

Amelie, Anna, Gille, Johann, Lea, Lorenz, Paul und Ronja machen da zum Beispiel mit. Genauso wie Emma und Alex. Ihr seht sie alle oben auf dem Bild. Ulrike Klausmann hat mit ihnen und mit vielen anderen Kindern gesprochen, außerdem mit Eltern und mit Wissenschaftlern, die sich mit dem Klimawandel auskennen.

Freitags kurz die Welt retten. Eine KiRaKa-Radiogeschichte über die "Fridays for Future"-Bewegung in Deutschland
Von Ulrike Klausmann
Produktion: WDR 2019
Redaktion: Susanne Kuttler
ab 8 Jahren

Nach der Sendung könnt ihr die Radiogeschichte hier ein Jahr lang anhören und herunterladen.

Fridays for Future - Schülerdemos für Klimaschutz

Schon seit einigen Monaten gehen jeden Freitag viele tausend Schüler in Deutschland auf die Straße: Unter dem Motto "Fridays for Future" demonstrieren sie für eine bessere Klimapolitik - auch in den Osterferien!

Greta Thunberg vor dem Brandenburgertor in Berlin.

Die Gründerin der Klimaschutz-Proteste Greta Thunberg besuchte am Freitag, den 29. März 2019, die Demonstration in Berlin. Vor dem Brandenburger Tor hielt sie dazu eine Rede.

Die Gründerin der Klimaschutz-Proteste Greta Thunberg besuchte am Freitag, den 29. März 2019, die Demonstration in Berlin. Vor dem Brandenburger Tor hielt sie dazu eine Rede.

In ganz Deutschland demonstrieren Schüler unter dem Motto "Fridays for Future": Das bedeutet in etwa "Freitage für die Zukunft". Damit wollen sie sich für eine bessere Klimapolitik einsetzen.

Die Schüler machen sich Sorgen um die Zukunft: Sie fordern, dass Politiker endlich mehr gegen den Klimawandel unternehmen, damit die folgenden Generationen noch eine gute Zukunft auf der Erde haben.

Das Thema ist vielen so wichtig, dass sie in dieser Zeit dafür nicht zur Schule gehen. Das finden nicht alle gut: Der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet von der CDU findet, die Schüler sollten lieber nach Schulschluss demonstrieren.

Den Anfang hat die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden gemacht. Sie demonstriert seit August 2018 immer freitags vor dem Reichstag in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. "Skolstrejk för Klimatet" steht auf ihrem Schild, das heißt auf Deutsch: "Schulstreik für das Klima".

Greta hat außerdem schon vor vielen wichtigen Versammlungen gesprochen. Zum Beispiel auf der Klimakonferenz in Polen und auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Und sie hat mit vielen Politikern und Journalisten gesprochen. Im März wurde bekannt, dass Greta auch für den Friedensnobelpreis nominiert wurde.

Inzwischen ist Greta so etwas wie das Vorbild der Klimaretter geworden.

Auch in anderen Ländern gibt es Proteste: Zum Beispiel hier in Paris.

Am Freitag, 15.03.2019, haben so viele Schülerinnen und Schüler wie noch nie für den Klimaschutz demonstriert. Auch Eltern waren dabei.

Auch in den Sommerferien demonstrieren die Schüler - hier in Castrop-Rauxel - und haben sich meist schon früh morgens ab 7.30 Uhr versammelt. Das zeigt auch, dass es ihnen nicht ums Schulschwänzen geht.

Stand: 30.08.2019, 10:41

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