Der Deutsche Jugendliteraturpreis 2021 - Nominiert als bestes Kinderbuch

Der Deutsche Jugendliteraturpreis 2021 - Nominiert als bestes Kinderbuch

Sechs Kinderbücher sind nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021. Hier stellen wir euch die sechs Nominierten vor.

Mehrere Buchcover

Wer wohl den Preis am 22. Oktober 2021 gewinnen wird...?

Wer wohl den Preis am 22. Oktober 2021 gewinnen wird...?

Autorin Anke Kuhl erzählt in herrlichen Comic-Episoden von ihrer eigenen Kindheit in einer hessischen Kleinstadt. Wir tauchen ein in eine Welt, in der Oma und Opa noch im selben Haus leben und in der man nachmittags auf ziemlich abseitige Ideen kommen kann. "Manno! Alles genau so in echt passiert" von Anke Kuhl, Klett Kinderbuch, 136 Seiten, 18,00 Euro, ab 8 Jahren.
KLICKT AUF DAS GELBE DREIECK IM BILD UND IHR KÖNNT EUCH UNSEREN BUCHTIPP ANHÖREN!

Eines Tages muss das Mädchen Pembo mit ihrer Familie die Türkei verlassen und nach Deutschland umziehen. Pembo will aber nicht. Angekommen in Deutschland ist ihr dort zunächst alles grau und fremd. Sie kennt niemanden. Aber dann entdeckt Pembo, wieviel Kraft und wieviel Herz sie hat, um auf das Neue zuzugehen - und aus Halb und Halb ein rundes, glückliches Leben zu machen. "Pembo – Halb und halb macht doppelt glücklich!" von Ayse Bosse und Ceylan Beyoglu, Carlsen-Verlag, 272 Seiten, 10,00 Euro, Ab 9 Jahren.

Winter 1916, Frankreich. Rosalie ist fünfeinhalb Jahre. Solange sie sich erinnern kann, ist Krieg: Ihr Vater ist an der Front und ihre Mutter arbeitet in der Fabrik. Ab und zu kommen Briefe des Vaters, in denen er die Zeit nach dem Krieg herbeiträumt, und die ihre Mutter Rosalie vorliest. Aber irgendetwas stimmt nicht mit diesen Briefen, das spürt Rosalie ganz genau. Und sie will herausfinden, was! Also entwickelt sie einen ungeheuren Plan: sich selbst das Lesen beizubringen! Aber niemand darf davon wissen. "Rosalie - Als mein Vater im Krieg war" von Timothée de Fombelle, Bilder von Isabelle Arsenault, Gerstenberg-Verlag, 64 Seiten, 15,00 Euro, Ab 9 Jahren.

Am letzten Schultag soll jeder aus der Klasse von seinen Plänen für die Sommerferien erzählen. Alle verreisen. Ins Ausland. Als Ina an der Reihe ist, pocht es in ihrem Bauch, fast ganz oben beim Herzen. Und dann hört sie sich vor der Klasse sagen, sie würde in den Süden fahren. Nur, um dazuzugehören, dabei hat ihre Mutter für einen Urlaub gar kein Geld. Damit die Lüge nicht auffliegt, bleibt Ina ab dem ersten Ferientag von morgens bis abends in ihrem Zimmer. Bis der Neue aus ihrer Klasse, der in derselben Siedlung wohnt, Ina am Fenster entdeckt und ihr einen verrückten Vorschlag macht. "Irgendwo ist immer Süden" von Marianne Kaurin, Woow Books, 240 Seiten, 15,00 Euro, Ab 10 Jahren.

Einmal mit dem Rad rund ums Ijsselmeer. 360 Kilometer an einem Tag und in einer Nacht. Eine verrückte Idee, aber Atlanta ist wild dazu entschlossen. Was soll man auch sonst tun, wenn der nächste Tag schreckliche Untersuchungsergebnisse bringen kann. Ärgerlich nur, dass sie gleich am Anfang mit Finley zusammenstößt, der auch vor irgendetwas wegläuft. Jedenfalls fahren sie nun gemeinsam weiter, ausgerüstet mit Wasserflaschen, zwölf Käsebroten und Haifischzähnen. "Haifischzähne" von Anna Woltz, Carlsen-Verlag, 96 Seiten, 10,00 Euro, Ab 10 Jahren.

Felix findet seine Mutter toll, auch wenn sie oft chaotisch ist. Als sie ihre Miete nicht mehr bezahlen können, wird ein alter VW-Bus ihr neues Zuhause. Doch damit fangen die Probleme erst an, und ein abenteuerliches Versteckspiel beginnt. "Adresse unbekannt" von Susin Nielsen, Verlag Urachhaus, 284 Seiten, 18,00 Euro, Ab 11 Jahren.

Stand: 05.10.2021, 12:34 Uhr

Darstellung: