WDR-Kinderrechtepreis 2018

Banner Kinderrechtepreis

WDR-Kinderrechtepreis 2018

Die Bewerbungsfrist für den WDR-Kinderrechtepreis 2018 ist abgelaufen. Wir danken allen Bewerberinnen und Bewerbern und sind gespannt auf die Entscheidungen der beiden Jurys Ende Juni!

Bewerbung für den Kinderrechtepreis

Der Kinderrechtepreis zeichnet Menschen aus, die sich darum kümmern, dass Kinderrechte umgesetzt werden - egal, ob es um Freizeit, Bildung oder Gesundheit geht!
Bewerben konnte sich jeder, der etwas dafür tut, dass Kinder zu ihrem Recht kommen: Einzelne Personen genau so wie Gruppen oder Institutionen, Kinder wie Erwachsene. Jedes Kind, das sich bewirbt, sollte einen erwachsenen Ansprechpartner nennen.

Was gibt es zu gewinnen?

Insgesamt gibt es 5.500 Euro zu gewinnen, die auf verschiedene Preisträger verteilt werden. Die Gewinner werden im WDR-Programm vorgestellt und ihre Projekte in einer Broschüre genannt.

Bewerbungsschluss war der 31.03.2018! Die Jurys entscheiden Ende Juni, wer gewonnen hat.


Kinderrechte gehen alle an

Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Umweltdreck und zuviel Verkehr, vor Armut und schlechter Behandlung. Das ist sogar schriftlich verabredet worden in einem Vertrag, den fast alle Länder der Welt unterschrieben haben: In der "UN-Konvention über die Rechte des Kindes". Auch Deutschland hat diesen Vertrag unterschrieben und muss ihn einhalten. Darin steht auch, dass Kinder ernst genommen werden sollen und die Erwachsenen bei ihren Entscheidungen darauf achten müssen, dass es den Kindern gut geht.

Die Wirklichkeit sieht anders aus

In Wirklichkeit gibt es aber vieles, was Kinder stört, sie nervt, oder sogar gefährlich ist. Zum Beispiel, wenn ein Fußballplatz zugebaut werden soll oder wenn die Wände der Schule mit giftiger Farbe gestrichen sind und alle Kopfschmerzen bekommen. Wenn ausländische Kinder, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind, in viel zu kleinen Zimmern in Übergangswohnheimen leben müssen.

Kinder können was tun - ihr auch!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie ihr euch für eure Rechte einsetzen könnt: zuhause, in der Nachbarschaft, in eurer Schule und in eurer Stadt.
Ihr könnt euch zum Beispiel um die ausländischen Kinder kümmern, euch mit dem Bürgermeister treffen und ihn überzeugen, euch den Fußballplatz zu lassen, ihr könnt Unterschriften sammeln und dafür demonstrieren, dass eure Stadt ein Kinderbüro einrichtet. Aber vielleicht hattet ihr ja längst selbst eine tolle Idee und habt etwas für eure Rechte unternommen!

Stand: 25.09.2017, 15:47

Darstellung: