Australien rettet tausende Fische

Zwei unterschiedlich große Kabeljau

Australien rettet tausende Fische

Weil es dort sehr lange nicht geregnet hat, müssen die Fische in einem der länsgten Flüsse des Kontinents umziehen.

Fische müssen umziehen

KiRaKa 09.09.2019 00:55 Min. Verfügbar bis 08.09.2020 KiRaKa

In Australien fängt gerade der Frühling an. Doch weil es im Winter kaum geregnet hat, ist es schon jetzt viel zu trocken. Eine Folge davon ist, dass einer der längsten Flüsse des Kontinents, der Darling River, viel zu wenig Wasser führt. An einigen Stellen ist er fast ausgetrocknet und besteht nur noch aus einzelnen Tümpeln, die nicht miteinander verbunden sind. Das war auch im vergangenen Jahr so, und damals sind deswegen rund eine Million Fische gestorben. Denn das Wasser in den Tümpeln enthielt zu wenig Sauerstoff für all die Fische.

Menschen zweigen zu viel Wasser ab

Damit das in diesem Jahr nicht genauso schlimm wird, haben die Behörden angefangen, tausende Fische einzufangen und flussabwärts zu bringen. Dort hat der Darling River noch genügend Wasser. Ein Teil der Fische wird aber auch in private Zuchtanlagen gebracht, für sie eine Art Fischpension, bis der Fluss wieder mehr Wasser führt. Umweltschützer sagen allerdings, dass es den Fischen wesentlich besser helfen würde, wenn die Farmer für ihre Baumwollplantagen nicht so viel Flusswasser abzweigen würden.

Stand: 09.09.2019, 15:28

Darstellung: