Grüner Knopf für bessere Klamotten

Das Grüner Knopf Etikett in einem grünen Oberteil

Grüner Knopf für bessere Klamotten

Mit diesem Siegel sollen Käufer erkennen, ob die Anziehsachen einigermaßen fair hergestellt wurden oder nicht.

Der grüne Knopf

KiRaKa 09.09.2019 01:06 Min. Verfügbar bis 08.09.2020 KiRaKa

Die meisten Anziehsachen, die wir in den Läden kaufen können, werden nicht in Deutschland genäht und gefertigt, sondern kommen von weit her. Aus Ländern, in denen die Menschen weniger Geld verdienen als bei uns, zum Beispiel aus dem asiatischen Land Bangladesch. Das macht die Anziehsachen für uns billiger. Manchmal ist es aber so, dass die Klamotten dort unter recht üblen Bedingungen hergestellt werden. Und dagegen will der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller etwas unternehmen.

Fairer und besser für die Umwelt

Am Montag hat er ein neues Siegel vorgestellt. Es heißt „Grüner Knopf“ und es ist ein kleines Schild, das an den Klamotten dran sein soll. Dieses Siegel bekommen nur die Hersteller, deren Anziehsachen unter bestimmten Bedingungen hergestellt werden. Dazu gehört, dass die Näherinnen und Näher nicht für einen Hungerlohn mehr als 10 Stunden am Tag arbeiten müssen. Außerdem wird auch darauf geschaut, dass bei der Herstellung möglichst keine giftigen Stoffe verwendet werden, die im Abwasser landen und das Grundwasser verschmutzen.

Manche sagen, es müsste noch mehr getan werden

Experten, die sich schon lange für bessere Arbeits- und Umweltbedingungen bei der Herstellung von Anziehsachen einsetzen, finden aber, dass es für die Firmen viel zu leicht ist, dieses neue Textilsiegel zu bekommen. Dass sie eigentlich noch viel mehr für die Menschen und die Umwelt tun müssten.

In dieser Radiogeschichte geht es auch um das Thema Kleider und wie sie hergestellt werden. Hört mal rein:

Stand: 09.09.2019, 16:05

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