Dem Wald in Deutschland geht es schlecht

Baumfällarbeiten wegen Borkenkäferbefall an Nadelbäumen im Kottenforst

Dem Wald in Deutschland geht es schlecht

Noch nie sind so viele Bäume abgestorben wie im vergangenen Jahr. Mit neuen Baumarten soll der Wald gerettet werden.

Dem Wald in Deutschland geht es schlecht

WDR 5 KiRaKa ohne Download 24.02.2021 01:03 Min. Verfügbar bis 24.02.2022 WDR 5


Bundesumweltministerin Julia Klöckner hat in einem Bericht erklärt, dass es dem Wald schlecht geht. Das liegt an trockenem Wetter, Stürmen, Waldbränden und Schädlingen, wie Borkenkäfern. Die Bundesregierung checkt jedes Jahr, wie es den Wäldern geht und versucht zu helfen, wenn es Probleme gibt.

In dem so genannten Waldschadensbericht steht auch, dass noch nie so viele Bäume abgestorben sind wie im Jahr 2020. Am schlechtesten geht es den Buchen und Fichten. Waldbesitzer sollen deshalb Geld dafür bekommen, dass sie die Wälder mit jungen Bäumen bepflanzen, die auch bei trockenem Wetter gut gedeihen können. Dabei empfehlen Experten, möglichst viele verschiedene Baumarten zu wählen. Das hilft auch gegen Schädlinge. Dazu zählen nicht nur der Borkenkäfer, sondern auch der Buchdrucker und der Kupferstecher. Beide Käferarten befallen nur Fichten und würden sich nicht mehr im ganzen Wald ausbreiten, wenn es noch genügend anderer Bäume gäbe.

Diese Meldung ist eine Partnerarbeit vom Klicker und Max aus der Albert-Schweitzer-Grundschule in Köln.

Stand: 24.02.2021, 15:53

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