Die Wasserflasche sieht seit 50 Jahren gleich aus

Eine Frau trinkt aus einer Glaswasserflasche

Die Wasserflasche sieht seit 50 Jahren gleich aus

So gut wie jeder hat schon aus ihr getrunken, zu Hause ist sie Stammgast: die Mineralwasserflasche mit den typischen Perlen am Hals. Seit nunmehr 50 Jahren hat sie ihre Form unverändert behalten.

Die Mineralwasserflasche feiert Jubiläum

KiRaKa 08.08.2019 01:02 Min. Verfügbar bis 07.08.2020 KiRaKa

Die Wasserflasche aus Glas, die wir alle kennen, heißt offiziell Normbrunnenflasche. Vor 50 Jahren kam sie auf den Markt. Ihre Form hat sich seitdem nicht verändert. In sie passen 0,7 Liter Wasser rein. Sie hat einen Schraubverschluss, in der Mitte wird sie enger, damit man sie gut greifen kann und am Flaschenhals sieht man 230 kleine Noppen, die das Sprudeln des Wassers darstellen sollen.

 Glasflaschen können oft wiederverwendet werden

Entworfen hat sie der Designer Günter Kupetz. 1969 wollten die deutschen Mineralwasserhersteller eine Flasche haben, die jedem sofort klar macht, was drin ist. Das ist gelungen. Und die Glasflasche hat sich durchgesetzt. Auch, weil sie einfach wiederverwertet werden kann. Bis zu 50 Mal kann sie wieder befüllt werden. Danach wird sie eingeschmolzen.

Leichtere Plastikflaschen belasten die Umwelt

Zwar gibt es inzwischen auch deutlich leichtere Plastikflaschen. Weil aber Plastikflaschen die Umwelt belasten, wurden in den vergangenen Monaten deutlich mehr Glasflaschen in Getränkemärkten verkauft als welche aus Plastik, sagen die deutschen Mineralwasserhersteller.

Stand: 08.08.2019, 16:49

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