Jugendliche bauen Blindenhelfer

Detailaufnahme: Mensch mit Blindenstock auf einem Bahnsteig

Jugendliche bauen Blindenhelfer

Zwei Mädchen haben sich ein Gerät ausgedacht, das für Blinde Hindernisse erkennt – und zwar so ähnlich wie Fledermäuse es auch machen.

Fledermausgerät für Sehbehinderte

WDR 5 KiRaKa ohne Download 14.09.2021 00:53 Min. Verfügbar bis 14.09.2022 WDR 5


Die Erfinderinnen heißen Carlotta und Emma. Sie sind 14 Jahre alt und kommen aus Kaiserslautern.  Sie haben das Gerät für Jugend forscht erfunden. Ihr Gerät ist so groß, wie eine kleine Fotokamera. Man kann es an einem Blindenstock festmachen oder an einem Gurt vor der Brust.

Piepsen als Warnung

Das Gerät schickt Töne los, allerdings so hoch, das Menschen die nicht hören können. Und dann misst es die Echotöne, die zurückkommen. So erkennt das Gerät, wo Hindernisse sind undso ähnlich machen Fledermäuse das auch. Bei weniger als einem Meter Abstand piepst das Gerät. So kann es sehbehinderte Menschen davor warnen, wenn ein Hindernis im Weg ist, dass sie nicht bemerkt haben.

Großer Abendsegler

Umweltfreundlich und günstig

Carlotta und Emma haben auch an die Umwelt gedacht. Ihr Gerät besteht aus Kunststoff, der verrotten kann. Außerdem kann man das Gerät günstig mit einem 3D-Drucker machen. Dadurch könnten es auch Menschen in ärmeren Ländern benutzen.

Stand: 14.09.2021, 18:20

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