Seen, Flüsse, Kanäle - oft ist das Baden dort lebensgefährlich

Seen, Flüsse, Kanäle - oft ist das Baden dort lebensgefährlich

Seen, Flüsse, Kanäle - oft ist das Baden dort lebensgefährlich

Schwimmen ist nur dann sicher, wenn ein Bademeister oder die DLRG aufpassen. An Kanälen, Flüssen und Seen ist es oft lebensgefährlich.

Besser nicht in unbewachten Gewässern baden

WDR 5 KiRaKa ohne Download 22.05.2020 01:10 Min. Verfügbar bis 22.05.2021 WDR 5

Zwar haben einige Freibäder in Nordrhein-Westfalen inzwischen wieder auf, aber es dürfen nie viele Menschen gleichzeitig rein und dann müssen sie natürlich Abstand halten. So ein unbeschwerter Nachmittag mit planschen, rutschen und Picknick ist noch nicht wieder drin. Die DLRG, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, befürchtet, dass viele Menschen nun nach anderen Badegewässern suchen, nach Flüssen, Kanälen und Baggerseen. Das macht den Lebensrettern Sorgen.

Lieber unter der Aufsicht von Bademeistern oder DLRG

An vielen Orten ist das Baden nämlich streng verboten. Vor allem an Wehren, Schleusen, durch den Schiffsverkehr und in künstlich angelegten Baggerseen ist es lebensgefährlich zu baden. Dort sind die Gefahren größer und es gibt keine Bademeister, die auf einen aufpassen. In Baggerseen können die Ränder aus Sand unter Wasser abrutschen und Schwimmer in der Tiefe unter sich begraben. Ältere Jugendliche sind oft bei Mutproben beobachtet worden. Sie springen dann von Brücken in Flüsse und Kanäle. Die DLRG warnt: Das Wasser ist oft nicht tief genug oder es liegen Gegenstände auf dem Grund, die man von oben nicht sehen kann.

Stand: 22.05.2020, 14:58

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