Hoffnung für den einsamsten Frosch der Welt

Ein Sehuencas-Wasserfrosch schwimmt durch ein Aquarium

Hoffnung für den einsamsten Frosch der Welt

Zehn Jahre lang lebte der Sehuencas-Wasserfrosch Romeo alleine in einem Aquarium in einem Naturkundemuseum in Bolivien. Jetzt haben Wissenschaftler endlich ein Weibchen für ihn gefunden. Gibt es ein Happy-End?

Ein Liebesdate für einen einsamen Frosch

KiRaKa 18.01.2019 00:49 Min. Verfügbar bis 18.01.2020 KiRaKa Von Jan-Philipp Wicke und Dorothee Machai

Ein einsamer Frosch im Museum

Romeo, der wohl einsamste Frosch der Welt, hat ein Date. Romeo ist ein Sehuencas-Wasserfrosch und gilt als einer der letzten seiner Art. Seit zehn Jahren lebt er alleine im Aquarium eines Naturkundemuseum in Bolivien. Nach langer Suche haben Forscher jetzt in den Nebelwäldern Südamerikas fünf weitere Sehuencas-Frösche gefunden: drei Männchen und zwei Weibchen.

Die Sehuencas-Wasserfrösche sind vom Aussterben bedroht

Die fünf Frösche müssen sich nun erst einmal an die Umgebung im Museum gewöhnen und werden vorsorglich gegen eine Krankheit behandelt, die Frosche häufig bekommen. Danach steht für eines der Weibchen das Date mit Romeo an. Die Forscher haben schon entschieden, welches es werden soll und es – natürlich – Julia getauft. Sie hoffen, dass Romeo und Julia Nachwuchs bekommen und die seltene Frosch-Art somit vor dem Aussterben bewahren können.

Romeo und Julia sollen sich bald kennenlernen

Was Romeo wohl nach zehn Jahren alleine zu Julia sagen wird? Die Forscher glauben, dass sie eine gute Partnerin für ihn wird. Romeo sei sehr schüchtern, Julia ganz und gar nicht. Und Gegensätze ziehen sich an, glauben sie.

Stand: 18.01.2019, 18:16

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