Forscher bestätigen: Es gibt vier Giraffenarten!

Giraffen im Kölner Zoo

Forscher bestätigen: Es gibt vier Giraffenarten!

Giraffe ist nicht gleich Giraffe! Ein Forschungsteam aus Frankfurt hat verschiedene Giraffen untersucht und herausgefunden, dass es vier verschiedene Arten gibt: Die Nord- und Südgiraffe, die Netzgiraffe und die Massai-Giraffe.

Forscher bestätigen: Es gibt vier unterschiedliche Giraffen-Arte

WDR 5 KiRaKa ohne Download 07.05.2021 01:03 Min. Verfügbar bis 07.05.2022 WDR 5


Giraffen leben in den Savannen- und Buschlandschaften Afrikas. Mit ihren langen Beine und langen Hälsen sind sie schon von Weitem zu erkennen. Aber Giraffe ist nicht gleich Giraffe. Ein Forschungsteam aus Frankfurt hat jetzt eine neue Studie vorgestellt. Darin steht, dass es vier unterschiedliche Giraffenarten gibt: Die Nord- und Südgiraffe, die Netzgiraffe und die Massai-Giraffe.

Es gibt Nord- und Südgiraffen, Netzgiraffen und Massai-Giraffen

Für ihre Studie haben die Forscherinnen und Forscher das Erbgut von 50 verschiedenen Giraffen untersucht, die entweder in Afrika in freier Wildbahn oder in Zoos leben. Im Erbgut sind alle Informationen über ein Lebewesen gespeichert – bei Menschen zum Beispiel, die Haut-, Haar- und Augenfarbe und bei Giraffen konnte man so feststellen, wie viele Arten es gibt.

Wie kann man Giraffen vor dem Aussterben schützen?

Die neuen Erkenntnisse über die vier Giraffen-Arten sind wichtig, weil man jetzt weiß, dass sich nicht alle Giraffen miteinander paaren. Von der Nordgiraffe sind nur noch 6000 übrig. Deshalb ist es wichtig, Nordgiraffen zusammenzubringen, damit sie sich paaren und Nachkommen zeugen, um die Art vor dem Aussterben zu beschützen.

Stand: 07.05.2021, 20:10

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