Eine Frau wartet an der ukrainisch-slowakischen Grenze mit ihrem Hund im Arm

Flucht mit Haustieren

Die Menschen, die wegen des Kriegs aus der Ukraine flüchten, haben häufig Haustiere dabei. Doch die dürfen nicht überall mit hin.

Flucht mit Haustieren

WDR 5 KiRaKa Thema des Tages 31.03.2022 03:32 Min. Verfügbar bis 31.03.2023 WDR 5 Von Dorothee Machai


Download

Immer mehr Menschen aus der Ukraine verlassen ihre Heimat und fliehen in andere Länder, unter anderem nach Deutschland. Oft kommen sie nicht allein, sondern bringen auch ihre Haustiere mit. Vor allem Katzen und kleine oder mittelgroße Hunde haben sie dabei. Auch mit Kaninchen, Hamstern, Vögeln oder auch schon mal Ratten sind einige unterwegs.

In Sammelunterkünften sind Tiere nicht erlaubt

In Deutschland kommen die geflüchteten Menschen meist als erstes in Sammelunterkünften unter. Dort sind aber oft keine Haustiere erlaubt. Die Tiere kommen deshalb erst einmal ins Tierheim, wo sie versorgt, von einem Arzt untersucht und häufig gegen Tollwut geimpft werden.

So eine Trennung ist für die Menschen und die Tiere ziemlich schlimm. Denn oft sind es gerade die geliebten Tiere, die den Menschen noch ein bisschen Kraft geben, wenn sie miteinander kuscheln können.

Flüchtlinge warten mit ihrem Hund in einer Schlange

Gastfamilien nehmen Geflüchtete mit Tieren auf

Manche Städte versuchen deshalb, Mensch und Tier gemeinsam unterzubringen. Außerdem gibt es mehrere Internetplattformen, über die die Menschen aus der Ukraine sich selbst eine Bleibe suchen können. Das ist dann wie eine Art Gastfamilie, bei der sie übergangsweise wohnen können. Und viele Gastfamilien nehmen auch Geflüchtete mit Tieren auf.

Mehr über Geflüchtete mit Haustieren erfahrt ihr, wenn ihr oben in der Tonspur auf den Play-Knopf klickt.

Stand: 31.03.2022, 17:20 Uhr

Darstellung: