Der Igel ist das Gartentier des Jahres

Gartenfreunde haben den Igel zum "Gartentier des Jahres" gewählt. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Tiere stark bedroht sind, unter anderem durch Mähroboter.

Ein niedlicher Bewohner unserer Gärten ist zum Gartentier des Jahres gewählt worden: Der Igel. Doch den stacheligen Tieren geht es nicht gut. Seit Jahren geht die Zahl der Igel stark zurück. Tierexperten sagen, dass das vor allem am Insektensterben liegt. Denn Insekten sind die Hauptnahrung von Igeln. Wenn es weniger Insekten gibt, finden die Igel schwerer Futter.

Mähroboter sind gefährlich für Igel

Außerdem bedrohen Mähroboter die Igel. Bei Gefahr flüchten die Igel nicht, sondern rollen sich zusammen. Die scharfen Messer der Mähroboter können die Igel dann schwer verletzen. Deshalb raten Tierschützer, die Mähroboter nur tagsüber fahren zu lassen, weil Igel erst abends oder nachts aus ihren Verstecken kommen.

So sieht ein Igel-freundlicher Garten aus

Und Gartenbesitzer können noch mehr für Igel tun. Eine unordentliche Ecke mit Laub und Ästen ist ein Paradies für Igel, weil sie sich dort ein Nest bauen können. Außerdem sollen am besten Blumen im Garten angepflanzt werden, die eh in Deutschland wachsen. Darüber freuen sich auch Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Marienkäfer.

Stand: 03.06.2020, 16:26 Uhr

Darstellung: