Geduldiger Japaner darf Machu Picchu besuchen

Zwei Männer stehen vor der Stadt Machu Picchu

Geduldiger Japaner darf Machu Picchu besuchen

Das Land Peru ist wegen Corona im Lockdown. Auch der Touristenort Machu Picchu ist geschlossen. So lange wartet auch der Japaner Jesse Katayama auf seine Heimreise. Jetzt erlebte er einen glücklichen Moment.

Tourist darf nach sieben Monaten endlich zum Maccu Picchu

WDR 5 KiRaKa ohne Download 13.10.2020 00:53 Min. Verfügbar bis 13.10.2021 WDR 5

Vor sieben Monaten ist der Japaner Jesse Takayama in das südamerikanische Land Peru gereist. Er wollte unbedingt Machu Picchu besichtigen. Das ist eine über fünfhundert Jahre alte und sehr berühmte Ruine einer Stadt. Das Volk der Inka hatte sie erbaut. Soweit alles nichts Besonderes: Hunderttausende Touristen klettern schließlich jedes Jahr auf den Berg, wo die Überreste der alten Stadt ausgegraben wurden.

Alleine in Machu Picchu

Aber dieses Jahr kam alles anders. Wegen Corona sind Machu Picchu und alle anderen Sehenswürdigkeiten in Peru seit März geschlossen. Jesse Takayama hat trotzdem nicht aufgegeben und in einem Ort in der Nähe geduldig gewartet, dass Machu Picchu wieder aufmacht. Und das hat sich gelohnt. Mit einer Sondergenehmigung durfte er jetzt rein und die Stadt am Berg ganz alleine besuchen. Nur der Parkwächter hat ihn begleitet. In den nächsten Tagen soll Machu Picchu dann für alle Touristen wieder öffnen.

Stand: 13.10.2020, 16:03

Darstellung: