Diesen robusten Korallen macht der Klimawandel nichts aus

Ein prächtihges buntes Korallenriff mit vielen kleinen Fischen

Diesen robusten Korallen macht der Klimawandel nichts aus

Die Erderwärmung führt dazu, das Korallenriffe auf der ganzen Welt aussterben. Einzig und allein den Korallen an der israelischen Küste scheint das nichts auszumachen. Forscher haben herausgefunden, warum sie so robust sind.

Durch den Klimawandel wird es auf unserer Erde immer wärmer und die Meere werden immer saurer. Beides wirkt auf Korallen wie Gift. Sie reagieren, indem sie die Pflanzen abwerfen, von denen sie sich ernähren. Von den sonst sehr bunten Korallen bleibt dann nur noch ein weißer Kalkmantel. Deshalb nennt man den Vorgang auch „Korallenbleiche“. Während viele Korallenriffe wie das berühmte australische „Great Barrier Reef“ deshalb immer kleiner werden, geht es den Korallen im Roten Meer an der Küste Israels erstaunlich gut.

Der Grund, warum den Korallen an der israelischen Küste der Klimawandel nicht so viel ausmacht, liegt wohl viele Jahre zurück

Forscher vermuten, dass es an einer Eiszeit liegt, die es vor etwa 18.000 Jahren gab. Als damals die Gletscher schmolzen, haben sich die Meere ganz plötzlich erwärmt. Nur die Korallen, die mit der Wärme zu Recht kamen, haben überlebt und sich am Roten Meer weiter ausgebreitet. Dass sie so robust sind, können sie an nachwachsende Korallen weitergeben.

Dieser Fakt ist für Wissenschaftler sehr interessant

Denn das könnte bedeuten, dass in Zukunft bereits abgestorbene Korallenriffe in anderen Teilen der Welt wieder neu besiedelt werden könnten. Mithilfe der robusten Korallen am Roten Meer. In Labors auf Hawaii und in Australien laufen bereits Experimente dazu.

Stand: 21.02.2019, 16:46

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