Schule "schwänzen" für den Klimaschutz

Schüler streiken in Bonn

Schule "schwänzen" für den Klimaschutz

In zwölf Städten in Nordrhein-Westfalen haben Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz demonstriert. Das Thema ist vielen so wichtig, dass sie dafür nicht in die Schule gegangen sind. Sie wollen erreichen, dass die Politiker mehr unternehmen, um den Klimawandel aufzuhalten.

Schüler streiken fürs Klima

KiRaKa | 18.01.2019 | 01:00 Min. | Von Dorothee Machai und Jan-Philipp Wicke

Junge Leute haben Angst um ihre Zukunft

In Köln, Düsseldorf, Bonn oder Dortmund haben sich Hunderte Schülerinnen und Schüler für einen besseren Umwelt- und Klimaschutz eingesetzt. In die Schule sind sie nicht gegangen. Sie fordern, dass die Politiker endlich mehr gegen den Klimawandel unternehmen, damit sie noch eine gute Zukunft auf der Erde haben.

Schwedische Schülerin als Vorbild

Vorbild für die Bewegung ist die 15-jährige Greta Thunberg aus Schweden. Sie wollte erreichen, dass die schwedische Politik mehr für den Schutz des Klimas unternimmt. Deshalb ging sie einige Wochen lang jeden Freitag nicht in die Schule, sondern sie stand vor dem schwedischen Parlament, um zu demonstrieren. Viele Zehntausende Schüler auf der ganzen Welt haben es ihr in den vergangenen Wochen und Monaten nachgemacht.

Demonstrieren während der Schulzeit - ist das erlaubt?

Ob die Schüler wegen des Fehlens in der Schule bestraft werden, ist unklar. In Deutschland gibt es nämlich eine Schulpflicht. Man darf also nicht die Schule schwänzen. Das Schulministerium in Nordrhein-Westfalen sagt, dass die jeweilige Schulleitung entscheiden muss, wie das Fehlen in der Schule bewertet werden soll.

Stand: 18.01.2019, 18:17

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