Superkräfte durch Spinat

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Superkräfte durch Spinat

Was Comic-Held Popeye schon immer wusste, ist jetzt auch wissenschaftlich erwiesen: Spinat macht stark! Genauer gesagt, ist es der Wirkstoff Ecdysteron, der Sportler kräftiger macht. Dürfen Sportler also bald keinen Spinat mehr essen?

Spinat als Doping

KiRaKa 25.06.2019 01:04 Min. KiRaKa

Wenn die Zeichentrickfigur Popeye extra Kraft und Energie braucht, isst er eine Dose mit Spinat und seine Muskeln werden dicker. Was seit vielen Jahren in den Comics gezeigt wird, haben jetzt auch Wissenschaftler bewiesen. Im Spinat steckt ein Stoff, der leistungssteigernd ist. Sportler bekommen dadurch mehr Kraft und können zum Beispiel schwerere Gewichte heben oder mehr Kniebeugen machen.

Der Wirkstoff Ecdysteron macht den Popeye-Effekt

Theoretisch würde es reichen, einfach viel Spinat zu essen, um fitter zu werden. Tatsächlich geht es aber eher um Pillen mit dem Wirkstoff Ecdysteron, der im Spinat drinsteckt. Für die Untersuchung haben Sportler zehn Wochen lang solche Pillen bekommen und dadurch beim Training dreimal so viel Kraft aufgebaut wie andere Sportler ohne Tabletten. Weil das wie Doping wirkt, empfehlen die Sportwissenschaftler den Stoff zu verbieten.

Mehr als vier Kilo Spinat pro Tag

Das bedeutet aber nicht, dass Sportler bald keinen Spinat mehr essen dürfen. Ein Löffel Spinat bringt die Muskeln nicht zum Wachsen. Man müsste jeden Tag vier bis sechs Kilo rohen Blattspinat essen oder Tabletten nehmen, um genug Ecdysteron aufzunehmen.

Stand: 25.06.2019, 16:19

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