Nachrichten für Kinder: Weniger Schmetterlinge

Nachrichten für Kinder: Weniger Schmetterlinge

Den Schmetterlingen in Deutschland geht’s leider gar nicht gut. Die Deutsche Wildtierstiftung hat dazu in Hamburg einen neuen Bericht vorgestellt.

Fast 200 verschiedene Schmetterlingsarten fliegen über Wiesen, Äcker und Gärten in Deutschland – bei der Hälfte dieser Arten werden es aber leider immer weniger.

Manche Schmetterlinge "verschwinden"

Wir sehen zwar immer noch das Tagpfauenauge, das scheinbar vier blaue Augen auf den Flügeln hat, den braunen Kleinen Fuchs oder den schneeweißen Kohlweißling durch die Luft schweben, wenn wir draußen unterwegs sind.

Aber den leuchtend blauen Schillerfalter (ihr seht ihn auf dem großen Foto oben), den riesengroßen Segelfalter oder den blau-rot-weiß gemusterten Trauermantel bekommen wir in der freien Natur immer seltener zu Gesicht.

Schmetterlinge brauchen ganz spezielle Blumen

Ein Schmetterling hat zwei Zeitphasen im Leben, in denen er ganz spezielle Blumen braucht: als Raupe, wenn der junge Schmetterling noch ein krabbelndes und kein fliegendes Tier ist. Und als schöner, herumschwebender Schmetterling mit seiner langen Zunge, mit der er den Nektar aus den Blüten holen kann.

Problem: zu viel Landwirtschaft

Hauptgrund für das Verschwinden der Schmetterlinge ist nach Einschätzung von Biologen die Landwirtschaft. Jeder Schmetterling hat eine andere besondere Wildblume, die er gern mag. Er braucht sie zum Überleben. Leider werden aber genau diese Wildblumen vertrieben, wenn zu viel Dünger auf den Feldern landet.

Stand: 21.08.2017, 18:59

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