Rückgang von Tier- und Pflanzenarten schon durch die Vormenschen

Evolution des Menschen

Rückgang von Tier- und Pflanzenarten schon durch die Vormenschen

Menschen und sogar deren Vorfahren, die Vormenschen, haben immer schon andere Lebewesen bedrängt und ausgerottet - nicht erst in der heutigen Zeit, sondern schon vor Millionen von Jahren.

Menschen haben immer schon die Artenvielfalt bedroht

WDR 5 KiRaKa ohne Download 22.01.2020 01:03 Min. Verfügbar bis 21.01.2021 WDR 5

Menschen sind eine Bedrohung für viele Tierarten auf unserem Planeten. Darüber berichten wir hier im Klicker oft. Wissenschaftler haben jetzt untersucht, ob das erst so ist, seitdem Menschen zum Beispiel Auto fahren und dafür Straßen brauchen. Oder seitdem Äcker zubetoniert werden, weil dort Häuser stehen sollen. Das Ergebnis: Menschen und sogar deren Vorfahren, die Vormenschen, haben immer schon andere Lebewesen bedrängt und sogar ausgerottet, schon vor Millionen von Jahren.

Menschen schnappten den Tieren die Beute weg

Damals sind viele große Raubkatzen ausgestorben, zum Beispiel riesige Säbelzahnkatzen. Die Wissenschaftler haben genau geguckt, dass es keine anderen Gründe für das Aussterben gegeben hat, also zum Beispiel einen Meteoriteneinschlag oder lebensfeindliches Klima. Es waren tatsächlich die Menschen, denn überall dort, wo vor drei Millionen Jahren Stämme gelebt haben, starben die großen Raubtiere aus.

Die Forscher glauben, dass die Tiere nicht alle gejagt wurden, sondern dass die Menschen ihnen ihre Beute abgejagt haben. Wenn ein Bär gerade einen Hirsch erlegt hatte, dann haben die Urmenschen ihn vertrieben und sich selbst das Hirschfleisch schmecken lassen.

Stand: 22.01.2020, 14:37

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