Auch auf der trockenen, sonnenbeschienenen Seite ist Wasser im Boden

Mehr Wasser auf dem Mond als gedacht

Wasser auf dem Mond ist für künftige Weltraummissionen wichtig. Jetzt haben Forscher Wasser auf auf der trockenen, sonnenbeschienen Seite gefunden.

Immer, wenn es um Wasser im Weltall geht, werden Wissenschaftler ganz aufgeregt. Denn wo Wasser ist, kann Leben sein. Diesmal hat ein Infrarot-Teleskop auf einem Flugzeug, das in zwölf Kilometern Höhe um die Erde geflogen ist, Wasser auf dem Mond entdeckt, und zwar mehr, als bisher gedacht. Dabei haben sie die warme, sonnenbeschienene Seite des Mondes untersucht.

Wasser für einen Raketenstart vom Mond

Die Menschen wollen jetzt herausfinden, ob es genug Wasser gibt, dass später einmal Raketen vom Mond Richtung Mars aufbrechen könnten.  Raketenbauer benötigen nämlich Wasser für den Raketenantrieb. Wasser ist schwierig zu transportieren, und wenn die Astronauten es nicht erst von der Erde ins Weltall bringen müssten, weil es auf dem Mond vorkommt, könnten sie viel Energie sparen. Forscher vermuten, dass das Wasser auf dem Mond in kleinen Glasperlen im Boden liegt. Dieses Wasser könnte von Meteoriteneinschlägen stammen. Vermutlich ist es aber nur sehr wenig. Die Wissenschaftler denken, dass es dort trockener ist, als in der Wüste Sahara.

Stand: 27.10.2020, 17:44 Uhr

Darstellung: