Tausende Bärtierchen auf dem Mond gestrandet

Bärtierchen

Tausende Bärtierchen auf dem Mond gestrandet

Bärtierchen sollten nicht unterschätzt werden! Obwohl sie aussehen wie Gummibärchen, haben sie ganz schön viel drauf! Sie überleben auch unter extremen Bedingungen. Ob sie auch auf dem Mond überleben können?

Winzige Bärtierchen mit großen Fähigkeiten KiRaKa Thema des Tages 08.08.2019 03:20 Min. Verfügbar bis 07.08.2020 KiRaKa Von Sarah Richmond

Bärtierchen machen ihrem Namen alle Ehre. Sie sind zwar viel kleiner als richtige Bären, aber trotzdem sehr robust! Ob die Bärtierchen aus einer Raumsonde auf dem Mond auch überleben können, erfahrt ihr hier!

Anfang des Jahres wurde eine israelische Raumsonde zum Mond geschickt. Menschen waren nicht an Bord. Dafür aber sogenannte Bärtierchen. Den Namen haben sie, weil sie unter einem Mikroskop aussehen wie kleine Bärchen.

Die Landung auf dem Mond ging schief

Die Sonde, mit der sie ins All befördert wurden, hatte im April einen Unfall und ist auf dem Mond nicht einfach gelandet, sondern zerschellt. Wissenschaftler vermuten aber, dass einige Bärtierchen auf dem Mond überlebt haben könnten. Denn die Wissenschaftler haben sie vorher eingetrocknet.

Bärtierchen sind Überlebenskünstler

Bärtierchen können ein solches Eintrocknen, aber auch extreme Hitze oder Kälte gut verkraften. Sie warten dann in einer Art Dornröschenschlaf, bis sich die Lebensbedingungen wieder verbessert haben. Dann können sie wieder aufwachen. Dass die Bärtierchen auch auf dem Mond aufwachen, ist aber unwahrscheinlich. Dafür fehlt ihnen dort Sauerstoff, Wasser und Futter.

Bärtierchen - wahre Überlebenskünstler

Bärtierchen sehen so ähnlich aus wie ein geschrumpfter Bär. Wir können ganz schön viel von den Tierchen lernen, denn sie sind richtige Überlebenskünstler.

Bärtierchen

Bärtierchen haben ihren Namen daher, dass sie durch ihr Aussehen und mit ihrer tapsigen Fortbewegungsweise an einen Bären erinnern. Sie leben in feuchten Lebensräumen an Land, zum Beispiel auf Moos, und im Meer.

Bärtierchen haben ihren Namen daher, dass sie durch ihr Aussehen und mit ihrer tapsigen Fortbewegungsweise an einen Bären erinnern. Sie leben in feuchten Lebensräumen an Land, zum Beispiel auf Moos, und im Meer.

Bärtierchen haben acht kleine Stummelbeine. Die Arten, die im Meer leben, können ihre Beine einziehen, indem sie sie ineinander schieben. Am Ende der Beine haben die Bärtierchen Klauen, die sie auch einziehen können.

Manche Bärtierchen sind in etwa so groß wie ein Stecknadelkopf, andere viel kleiner. Deshalb kann man sie sich nur unter einem Mikroskop genauer anschauen. Sie bewegen sich selten selber in neue Lebensräume, sondern werden durch Wind, Wasser oder andere Tiere verbreitet.

Bärtierchen ernähren sich hauptsächlich vegetarisch. Zum Beispiel fressen sie Algenzellen. Beim Fressen drücken sie ihre runde Mundöffnung auf die Pflanzenzelle, stechen diese an und saugen sie aus.

Bärtierchen können ziemlich viel aushalten. Sie können sowohl extreme Hitze als auch extreme Kälte gut aushalten. Außerdem können sie auch jahrelang ohne Nahrung auskommen. Wenn sie in eine dieser Situationen geraten, fahren sie einfach ihre Körpersysteme runter und kugeln sich ein bis die Lebensbedingungen wieder gut sind.

Man kann von den Bärtierchen einiges lernen. Forscher wollen herausfinden, warum die Tiere mit allen Lebensbedingungen gut zurecht kommen. Mit diesem Wissen könnten dann zum Beispiel Blutkonserven, die gespendet wurden, länger haltbar gemacht werden.

Stand: 08.08.2019, 18:56

Darstellung: