Wieder mehr Spitzmaulnashörner in Afrika

In den vergangenen zehn Jahren sind es wieder mehr Spitzmaulnashörner geworden, die durch Afrikas Savannen laufen. Aber sie müssen immer noch geschützt werden.

Dem Spitzmaulnashorn in Afrika geht es besser. Es ist zwar immer noch vom Aussterben bedroht, aber nicht mehr so stark wie noch vor knapp zehn Jahren. Seitdem sind die Tiere wieder deutlich mehr geworden: In der Wildnis leben nun statt rund 4.850 etwas mehr als 5.600 Exemplare. Jetzt gelten die Spitzmaulnashörner nicht mehr als gefährdet, sondern nur noch als „potentiell“ gefährdet, also etwas weniger gefährdet.

Das Breitmaulnashorn ist immer noch sehr bedroht

In Afrika leben zwei Arten von Nashörnern: das Breitmaulnashorn und das etwas kleinere Spitzmaulnashorn. Das Breitmaulnashorn ist noch stärker bedroht, weil es ein größeres Horn hat. Denn auf das Horn der Tiere haben es Wilderer abgesehen. Sie töten die Tiere, obwohl es verboten ist, damit sie das Horn dann teuer nach Asien verkaufen können. Denn in einigen Ländern gilt das gerieben Horn als Heilmittel gegen Krebs und andere Krankheiten.

Der Schutz der Tiere darf nicht nachlassen

Die Regierungen in Afrika müssen also weiterhin alles dafür tun, die Nashörner besser zu beschützen.

Stand: 19.03.2020, 15:26 Uhr

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