Hunde-Spürnasen suchen nach Corona-Infektionen

Der Cocker Spaniel Joe schnüffelt in der Tierärztlichen Hochschule an einer Trainingsmaschine für Corona-Spürhunde.

Hunde-Spürnasen suchen nach Corona-Infektionen

Hunde können am Schweiß einer Person erschnüffeln, ob die Person das Coronavirus in sich trägt. Bei einem Konzert gab es dazu jetzt einen Testeinsatz der Hunde-Spürnasen.

Hunde-Spürnasen suchen nach Corona-Infektionen

WDR 5 KiRaKa ohne Download 21.09.2021 01:08 Min. Verfügbar bis 21.09.2022 WDR 5


Hunde haben eine gute Nase. So gut sogar, dass sie offenbar am Schweiß einer Person erschnüffeln können, ob die Person das Coronavirus in sich trägt. Um das rauszufinden, haben Forscher ein Experiment gemacht: Am Sonntagabend (19.09.) fand in Hannover in Niedersachsen ein Konzert statt. 500 Leute waren da erlaubt.

Auf die Plätze fertig, Schnüffelprobe!

Bevor das Konzert losging, mussten die Leute alle Coronatests machen und eine Schweißprobe aus ihrer Armbeuge abgeben. Auf Wattepads landete der. Unter die ganzen Schweiß-Wattepads mogelten die Wissenschaftler dann auch einige positive Proben, in denen tatsächlich Coronaviren drin waren. Die Viren waren vorher ungefährlich gemacht worden, so dass sich niemand anstecken konnte.

Erster Test: Hervorragend bestanden

Die Spürhunde schnüffelten an allen Wattepads – und tatsächlich: Sie konnten ALLE positiven Proben, die die Forscher dazugemischt hatten, von den anderen unterscheiden und herausfiltern. Ein Superjob.

Bei drei weiteren Konzerten mit 800 und sogar 1500 Menschen soll das Experiment wiederholt werden. Erst dann kann man sagen, ob es ein voller Erfolg war – und ob die Corona-Spürhunde dann vielleicht bald häufiger eingesetzt werden.

Was Hunde sonst noch alles erschnüffeln können, seht ihr hier:

Hunde, die helfen

Hunde können uns Menschen sehr gut helfen: Manche, weil sie so beruhigend auf Menschen wirken, andere, weil sie so eine feine Nase haben. Klickt euch durch die Galerie und lernt ein paar Helferhunde kennen.

Bilder von Hunden, die helfen

Der Schulhund sorgt im Klassenzimmer für angenehme Stimmung. Wenn er da ist, kommen viele Kinder besser zur Ruhe und können sich besser auf die Schule konzentrieren.

Der Schulhund sorgt im Klassenzimmer für angenehme Stimmung. Wenn er da ist, kommen viele Kinder besser zur Ruhe und können sich besser auf die Schule konzentrieren.

Manchmal ist der Schulhund sogar ein Teil des Unterrichts. Es gibt zum Beispiel Lesekarten mit seinem Bild drauf. Wenn ein Kind diese Karte bekommt, soll es dem Schulhund etwas vorlesen.

Wenn ein Gebäude einstürzt, weiß die Feuerwehr oft nicht, ob oder wie viele Menschen verschüttet worden sind. Ein Rettungshund kann riechen, wenn ein Mensch unter den Trümmern liegt.

Der Lawinen-Spürhund arbeitet genau wie der Rettungshund. Nur, dass er sich durch den Schnee gräbt, um dort zum Beispiel nach Menschen zu suchen, die von der Lawine überrollt und verschüttet wurden.

Der Hütehund hilft der Schäferin ihre Schafherde beisammen zu halten.

Dieser Spürhund hat gelernt Drogen zu erschnüffeln. Seine Nase ist so gut, dass er bestimmte Drogen sogar durch den geschlossenen Koffer hindurch riechen kann.

Auf die Corona-Spürhunde setzen die Forscherinnen und Forscher gerade große Hoffnung. Die Tiere können riechen, ob jemand das Corona-Virus in sich trägt.

Für bestimmte Krankheiten werden auch Therapiehunde zur Behandlung eingesetzt. Sie beruhigen die Patienten und helfen ihnen so, ihre Krankheit in den Griff zu bekommen.

Dieser Hund hilft dem Mädchen ihren Blutzucker zu kontrollieren. Wenn der Blutzucker zu niedrig oder zu hoch ist, dann schlägt der Hund Alarm.

Stand: 21.09.2021, 17:54

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