"Lolli-Tests" an Grund- und Förderschulen

Schüler macht einen Lolli-Corona-Test

"Lolli-Tests" an Grund- und Förderschulen

Ein Corona-Test zum Lutschen soll ab Montag den bisherigen Selbsttest in den Grundschulen und Förderschulen ablösen.

"Lolli-Test" – das klingt nach einem süßen Vergnügen. Süß schmeckt der Test leider nicht. Aber viele von euch werden den sogenannten "Lolli-Test" bestimmt trotzdem gut finden. Er löst nämlich ab kommenden Montag in den Grundschulen und in den Förderschulen in Nordrhein-Westfalen den bisherigen Corona-Selbsttest ab. Für den müsst ihr euch ja ein Stäbchen in die Nase stecken. Diesen Nasen-Test finden aber viele unangenehm.

"Lolli-Tests" an Grund- und Förderschulen

WDR 5 KiRaKa ohne Download 04.05.2021 00:48 Min. Verfügbar bis 04.05.2022 WDR 5


Stäbchen werden im Labor untersucht

Das neue Testverfahren soll viel einfacher und besser sein. Ihr müsst nämlich nur auf dem Stäbchen herumlutschen. Danach werden alle Stäbchen eurer Gruppe in ein Röhrchen gesteckt und gemeinsam in einem Labor untersucht. Nur wenn dabei herauskommt, dass ein Kind der Gruppe Coronaviren in sich trägt, werden alle Kinder nochmal getestet und die Stäbchen dann einzeln untersucht. So weiß man, welches der Kinder aus der Gruppe Corona hat.

Ein Tag zu Hause, ein Tag in der Schule

Der Nachteil des "Lolli-Tests" ist, dass man das Ergebnis nicht direkt ablesen kann wie beim Nasen-Test. Die Schulministerin von Nordrhein-Westfalen hat deshalb gesagt, dass ihr immer abwechselnd einen Tag in der Schule und einen Tag zu Hause unterrichtet werden sollt.

Das Ganze gilt natürlich nur für euch, wenn ihr überhaupt Wechselunterricht an einer Grundschule oder einer Förderschule habt und ihr nicht komplett im Homeschooling seid.

Stand: 04.05.2021, 16:24

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