Die ersten Domschweizerinnen

Die neuen Domschweizerinnen Heidi Michels (l-r), Andrea Petzenhauser, Susanne Rückes, Claudia Drolshagen (l-r) stehen vor dem Portal

Die ersten Domschweizerinnen

Wer im Kölner Dom zum Beispiel den Dreikönigsschrein sucht, der kann die so genannten Domschweizer fragen. Ab jetzt aber auch DomschweizerINNEN.

Domschweizerinnen treten im Kölner Dom Dienst an

KiRaKa 14.05.2019 00:51 Min. KiRaKa

Die Domschweizer sind Männer in langen, roten Roben mit schwarzem Samt am Kragen, und zwar ausschließlich Männer, so wie in den meisten Ämtern der katholischen Kirche. Ab sofort machen auch Frauen diesen Job, vier Domschweizerinnen werden künftig im Dom arbeiten. Es ist ein Versuch, mehr Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kirche herzustellen.

Wie ihre männlichen Kollegen sorgen die Domschweizerinnen in der Kathedrale auch für Ruhe, und dass die Leute sich anständig benehmen. Das bedeutet zum Beispiel, dass Männer weder Hut noch Baseball-Kappe tragen dürfen oder Hunde nicht mit reinkommen dürfen. Jeden Tag kommen ungefähr 30.000 Menschen in den Dom. Im Jahr sind es sechs Millionen, und damit ist der Kölner Dom der am meisten besuchte Ort in ganz Deutschland.

Stand: 14.05.2019, 18:45

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