Zwei Tage arbeiten für einen Teller Suppe

Ein afrikanisches Kind isst mit der Hand aus einer Metallschüssel

Zwei Tage arbeiten für einen Teller Suppe

Im Süd-Sudan und anderen armen Ländern ist Nahrung sehr teuer - gemessen daran, was die Leute verdienen. Viele Menschen dort können deshalb nicht jeden Tag etwas essen.

In armen Ländern ist das Essen besonders teuer

KiRaKa Thema des Tages | 17.10.2018 | 03:53 Min.

Download

Leben im Überfluss oder im Hunger

In Deutschland können sich die meisten Menschen überlegen, ob sie zum Frühstück ein Käsebrot oder Cornflakes essen wollen und ob es zu Mittag Pizza oder Steak geben soll. In ärmeren Ländern können sich viele Menschen noch nicht einmal eine einzige einfache Mahlzeit pro Tag leisten.

Das sagen Mitarbeiter des Welternährungsprogramms – das ist eine Hilfsorganisation der Vereinten Nationen, einem Zusammenschluss von fast allen Ländern auf der Welt.

Der Lohn reicht nicht einmal für Suppe

Die Wissenschaftler des Welternährungsprogramms machen die Lage an einem krassen Beispiel deutlich:

Im Süd-Sudan, einem sehr armen Land in Afrika, muss ein Einwohner mehr als zwei Tage lang arbeiten, um sich eine einfache, selbstgekochte Bohnensuppe mit Reis leisten zu können. Und es bleibt in diesen zwei Tagen überhaupt kein Geld übrig für andere Dinge, die man auch noch dringend zum Leben braucht.

Zum Vergleich: ein Teller Suppe für 300 Euro

Das ist so, als müsste ein Mensch in der Stadt New York für einen Teller von dieser einfachen Suppe umgerechnet etwa 300 Euro bezahlen.

Nahrung von Hilfsorganisationen

In den ärmsten Ländern der Welt können viele Menschen deshalb nur essen, wenn sie von Helfern der Vereinten Nationen oder anderer Hilfsorganisationen unterstützt werden, sagte ein Sprecher des Welternährungsprogramms.

Wenn ihr mehr über das Thema erfahren wollt und darüber, was gegen den Hunger in armen Ländern getan werden kann, dann hört euch unser Gespräch an. Klickt dazu auf den gelben Startknopf oben auf dem Audio.

Stand: 17.10.2018, 19:20

Darstellung: