Neuer Roboter kann Meerestiere sanfter anfassen

Robohand und Qualle

Neuer Roboter kann Meerestiere sanfter anfassen

Forscher haben einen Roboter mit sanften Greifarmen entwickelt. Er kann Meerestiere sanfter anfassen, als das bisher möglich war.

Roboterfinger für Quallenforschung

WDR 5 KiRaKa ohne Download 25.02.2020 00:52 Min. Verfügbar bis 24.02.2021 WDR 5

Forschung an Meerestieren findet manchmal in solchen Tiefen statt, dass Menschen dort nicht hingelangen. Also schicken sie Roboter. Bisher hatten Roboter nur ihre Greifarme oder steifen Roboterhände, um Fische, Pflanzen und Tiere wie Quallen zu untersuchen. Und die haben den zarten Tieren ziemlich zugesetzt. Sie haben sie zwar gut festgehalten, aber auch sehr gedrückt. Die Meeresbiologen haben dabei ziemlich viel Stress bei den Unterwassertieren festgestellt.

Roboter mit weich-schwabbeligen Fingern

Jetzt gibt es einen neuen, viel sanfteren Roboter. Forscher der Harvard Universität in den USA haben ihn entwickelt. Er soll eine Art weich-schwabbelige Nudelfinger haben, die sich vorsichtig um zarte Meerestiere schmiegen. Die Forscher beschreiben, dass die Greifer wie wassergefüllte Fettuccini-Nudeln aussehen. Mit ihrer neuen sanften Untersuchungsmethode hoffen sie jetzt auf viele neue Erkenntnisse über weiche Tiere in der Tiefsee.

Stand: 25.02.2020, 18:42

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