Überwintern in der Arktis

Das deutsche Polarforschungsschiff Polarstern soll in der Arktis überwintern. Die Ausrüstung dafür wird gerade in Norwegen getestet.

Am Nordpol herrscht gerade tiefster Winter. Rund um die Arktis hat sich ein Gürtel aus Eis gebildet: das Packeis. Das Eis ist so dicht, dass Schiffe kaum oder gar nicht durchkommen. Polarforscher und andere Wissenschaftler würden aber gerne das Packeis untersuchen und beobachten. Die Forscher hatten jetzt eine Idee: Im Herbst macht sich das deutsche Forschungsschiff Polarstern auf den Weg zur Arktis. Dann ist es noch nicht so kalt und das Eis noch nicht so dick. Angekommen, warten sie dann so lange, bis ihr Schiff komplett vom Packeis umschlossen und festgefroren ist.

Ausrüstung im Test

Die Forscher, die auf der Polarstern arbeiten wollen, müssen sich dabei gut gegen die extreme Kälte schützen. Für ihre Arbeit müssen sie oft auf dem Eis herumlaufen und manchmal fallen sie dabei auch ins eiskalte Meerwasser. Sie brauchen spezielle Anzüge, mit denen ihnen auch ein Sprung ins Eiswasser nichts anhaben kann. Ob die Ausrüstung funktioniert und auch bei eisigen Temperaturen wirklich warm hält, wird gerade in klirrender Kälte in Spitzbergen in Norwegen getestet.

Stand: 22.02.2019, 17:55 Uhr

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