Greta ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Greta Thunberg

Greta ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Greta Thunberg, das 16jährige Mädchen, das die Fridays for Future in Schweden gestartet hat, ist sogar für den Friedensnobelpreis nominiert worden. Das wurde jetzt bekannt.

Fridays for future mit über 200 Aktionen in Deutschland

KiRaKa 14.03.2019 01:24 Min. KiRaKa

Bei den „Fridays for Future“, den Freitagen für die Zukunft, setzen sich Schüler für eine bessere Klima- und Umweltpolitik ein. Und jeden Freitag werden es mehr. Für diesen Freitag (15.03.2019) sind allein in Deutschland knapp 200 Aktionen angekündigt. Und die finden während der Schulzeit statt.

Schulschwänzer oder Klimaschützer?

Deshalb kritisieren einige Politiker die Fridays for Future auch schon seit längerem und bezeichnen die Schüler als Schulschwänzer. Es haben sich aber inzwischen sehr viele Menschen hinter die demonstrierenden Kinder gestellt. Es gibt die Parents for Future, Eltern für die Zukunft, die sagen, dass sie stolz darauf sind, dass ihre Kinder sich für die Umwelt einsetzen. Und es gibt die Scientists for Future: Das sind mittlerweile rund 20.000 Wissenschaftler, die darauf hinweisen, dass der Klimawandel nicht zu leugnen ist und wir etwas dagegen tun müssen und zwar schnell.

Greta Thunberg ist für den wichtigen Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Greta Thunberg, das 16jährige Mädchen, das die Fridays for Future in Schweden gestartet hat, ist sogar für den Friedensnobelpreis nominiert worden. Das wurde jetzt bekannt. Der Friedensnobelpreis ist ein ganz wichtiger Preis, der fast immer an Erwachsene geht. Nur ein kleiner Kreis von Menschen darf Leute dafür vorschlagen.

Zwei schwedische Politiker hatten das schon Ende Januar getan, weil sie finden, dass die Bewegung, die Greta in Gang gesetzt hat, ein sehr wichtiger Beitrag zum Frieden sei. Insgesamt sind in diesem Jahr etwa 300 Leute für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Im Oktober wird bekannt gegeben, wer ihn bekommt.

Hier erfahrt ihr mehr über die Fridays for Future:

Fridays for Future - Schülerdemos für Klimaschutz

Schon seit einigen Monaten gehen jeden Freitag viele tausend Schüler in Deutschland auf die Straße: Unter dem Motto "Fridays for Future" demonstrieren sie für eine bessere Klimapolitik - auch in den Osterferien!

Greta Thunberg vor dem Brandenburgertor in Berlin.

Die Gründerin der Klimaschutz-Proteste Greta Thunberg besuchte am Freitag, den 29. März 2019, die Demonstration in Berlin. Vor dem Brandenburger Tor hielt sie dazu eine Rede.

Die Gründerin der Klimaschutz-Proteste Greta Thunberg besuchte am Freitag, den 29. März 2019, die Demonstration in Berlin. Vor dem Brandenburger Tor hielt sie dazu eine Rede.

In ganz Deutschland demonstrieren Schüler unter dem Motto "Fridays for Future": Das bedeutet in etwa "Freitage für die Zukunft". Damit wollen sie sich für eine bessere Klimapolitik einsetzen.

Die Schüler machen sich Sorgen um die Zukunft: Sie fordern, dass Politiker endlich mehr gegen den Klimawandel unternehmen, damit die folgenden Generationen noch eine gute Zukunft auf der Erde haben.

Das Thema ist vielen so wichtig, dass sie in dieser Zeit dafür nicht zur Schule gehen. Das finden nicht alle gut: Der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet von der CDU findet, die Schüler sollten lieber nach Schulschluss demonstrieren.

Den Anfang hat die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden gemacht. Sie demonstriert seit August 2018 immer freitags vor dem Reichstag in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. "Skolstrejk för Klimatet" steht auf ihrem Schild, das heißt auf Deutsch: "Schulstreik für das Klima".

Greta hat außerdem schon vor vielen wichtigen Versammlungen gesprochen. Zum Beispiel auf der Klimakonferenz in Polen und auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Und sie hat mit vielen Politikern und Journalisten gesprochen. Im März wurde bekannt, dass Greta auch für den Friedensnobelpreis nominiert wurde.

Inzwischen ist Greta so etwas wie das Vorbild der Klimaretter geworden.

Auch in anderen Ländern gibt es Proteste: Zum Beispiel hier in Paris.

Am Freitag, 15.03.2019, haben so viele Schülerinnen und Schüler wie noch nie für den Klimaschutz demonstriert. Auch Eltern waren dabei.

Auch in den Sommerferien demonstrieren die Schüler - hier in Castrop-Rauxel - und haben sich meist schon früh morgens ab 7.30 Uhr versammelt. Das zeigt auch, dass es ihnen nicht ums Schulschwänzen geht.

Stand: 14.03.2019, 18:20

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