Sorgen um den Froschnachwuchs

Trockene Jahre lassen Kinderstube der Frösche austrocknen

Sorgen um den Froschnachwuchs

Das trockene Frühjahr macht Froschschützern Sorgen: Die Kinderstube der Frösche trocknet immer öfter aus.

Frösche wünschen sich Feuchtigkeit

KiRaKa 12.08.2019 00:54 Min. Verfügbar bis 11.08.2020 KiRaKa

Frösche haben es gerne feucht. Heute ist also ein Tag, an dem Frösche es behaglich finden. Ansonsten hat es aber zu wenig geregnet in diesem Jahr. Vor allem im Frühjahr brauchen die Froscheltern Tümpel und Bäche, denn dort legen sie ihren Laich, also ihre Froscheier ab. Naturschützer beobachten, dass die Kinderstuben von Fröschen, Kröten und Molchen austrocknen.

Kann man da was tun?

Leider hilft es nicht, einfach ausgetrocknete Stellen in der Landschaft wieder zu bewässern. Dabei könnten schädliche Keime in die Tümpel gelangen, die den Fröschen schaden. Aber jeder, der Platz für einen kleinen Gartenteich hat, kann was tun: In naturnahe Teiche möglichst keine Fische setzen. Vor allem Goldfische würden die Froscheier sofort verspeisen. Wenn rund um den Teich vielleicht ein paar dicke Steine liegen, zwischen denen Tiere sich verstecken können und wenn drum herum nicht gedüngt wird, dann fühlen sich Kröten, Unken und Frösche auch im Garten wohl.

Stand: 12.08.2019, 16:29

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