Wertvolle Münzen aus dem Mittelalter entdeckt

In Goch am Niederrhein sind unter einem historischen Haus zwei wertvolle Goldmünzen ausgegraben worden. Sie waren wohl ein sogenanntes „Bauopfer“.

Was für ein wertvoller Fund! Bei Renovierungsarbeiten an einem historischen Haus in der Stadt Goch sind zwei Goldmünzen aus dem Mittelalter aufgetaucht. Die Münzen lagen jahrhundertelang unter dem Fundament des Hauses vergraben. Sie waren in einem Metallgefäß, das im Mittelalter zum Kochen benutzt wurde.

Bauopfer sollten vor Unheil schützen

Fachleute gehen davon aus, dass die Goldmünzen ein sogenanntes „Bauopfer“ waren. Damals glaubten einige Menschen, dass man mit solchen Bauopfern Krankheiten, Unglücke oder auch böse Geister vom Haus und seinen Bewohnern abhalten könne. Normalerweise waren solche Bauopfer aber nicht so wertvoll wie die beiden Goldmünzen. Entsprechend begeistert sind die Menschen in Goch am Niederrhein.

Hervorragender Zustand

Die Münzen sind in einem hervorragenden Zustand, wie die Fachleute sagen, und werden jetzt in einem Museum in Bonn genauer untersucht.

Stand: 16.04.2021, 17:27 Uhr

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