Dem Great Barrier Reef geht es sehr schlecht

Great Barrier Reef

Dem Great Barrier Reef geht es sehr schlecht

Dem Great Barrier Reef vor Australien geht es immer schlechter. Forscher sagen, das riesige Korallenriff drohe komplett zu verschwinden.

Für die Zukunft stuften sie den Zustand des Korallenriffs deshalb von schlecht auf sehr schlecht herab. Korallenriffe sind große Erhebungen auf dem Meerboden, wo viele Korallen wachsen. Das sind übrigens Tiere, obwohl es so aussieht als würden sie wie Pflanzen aus dem Boden wachsen.. Sie sind sehr wichtig, weil sie ein besonderer Lebensraum für sehr viele Tierarten sind.

Nur wenig Zeit für die Rettung des Riffs

Die australische Regierung warnt nun in einem neuen Bericht, dass nur wenig Zeit bleibe, um das größte Korallenriff der Welt zu retten. Viele Korallen sind schon gestorben. Gründe sind vor allem der Klimawandel und die steigende Wassertemperatur. Die führt unter anderem zur Korallenbleiche: Ist das Wasser nämlich zu warm, werden die Korallen heller und sterben. Es können sich auch Feinde, wie zum Beispiel ein bestimmter Seestern besser vermehren – und die Korallen zerstören. Um das Great Barrier Reef zu retten, verlangen Wissenschaftler, schnell etwas gegen den Klimawandel zu tun.

Great Barrier Reef: Bedrohtes Riesen-Korallenriff

Das Great Barrier Reef liegt vor der Nordküste Australiens und ist das größte Korallenriff der Erde. Leider geht es ihm immer schlechter - es ist vom Klimawandel bedroht.

Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef heißt auf deutsch "Großes Barriere-Riff" und liegt vor der Nordküste Australiens. Es ist von der sogenannten "Korallenbleiche" befallen. Wissenschaftler glauben, dass es sich nicht wieder erholt - sie befürchten sogar, dass es komplett verschwinden könnte. Die Aussichten für die Zukunft des Riffs haben sie jetzt von "schlecht" auf "sehr schlecht" herabgestuft.

Das Great Barrier Reef heißt auf deutsch "Großes Barriere-Riff" und liegt vor der Nordküste Australiens. Es ist von der sogenannten "Korallenbleiche" befallen. Wissenschaftler glauben, dass es sich nicht wieder erholt - sie befürchten sogar, dass es komplett verschwinden könnte. Die Aussichten für die Zukunft des Riffs haben sie jetzt von "schlecht" auf "sehr schlecht" herabgestuft.

Korallen reagieren ganz stark auf Temperaturen und können nur in bestimmten Bereichen existieren. Hier seht ihr einen "roten Schwamm", der noch gesund ist.

Korallen bilden quasi ein Team zusammen mit Algen, die sich auf sie setzen. Wegen der Algen sind die Korallen auch so unterschiedlich gefärbt. Den für beide Seiten sinnvollen Zusammenschluss zwischen Korallen und Algen nennt man "Symbiose".

Wenn das Wasser wärmer wird, stoßen die Korallen die Algen ab. Dadurch verlieren sie ihre schönen bunten Farben und werden bleich. Die "Korallenbleiche" ist also der Zustand, wenn die Algen nicht mehr auf den Korallen sitzen.

Wenn das Wasser zu lange eine höhere Temperatur hat - und der Klimawandel bewirkt genau das - dann ist das hochgefährlich für das gesamte Riff. Denn die Korallen brauchen die Algen. Ohne sie sterben sie irgendwann vollständig ab.

Stand: 30.08.2019, 18:59

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