Was ist los im Hambacher Forst?

Was ist los im Hambacher Forst?

Der Hambacher Forst ist ein uralter Wald am Rand des Braunkohletagebaus Hambach. Viel ist davon nicht mehr übrig. Der Energiekonzern RWE will auch diesen Rest abholzen, weil darunter Braunkohle liegt.

Polizisten vor Baumhaus im Hambacher Forst

Denn viele Menschen setzen sich für den Schutz dieses Waldes ein. Einige leben seit Jahren dort in Baumhäusern. Sie haben auch alte Autos und Barrikaden in den Wald gebracht. Diese Sachen räumen Mitarbeiter des Stromkonzerns RWE aus dem Wald heraus, die Polizisten sollen das bewachen.

Denn viele Menschen setzen sich für den Schutz dieses Waldes ein. Einige leben seit Jahren dort in Baumhäusern. Sie haben auch alte Autos und Barrikaden in den Wald gebracht. Diese Sachen räumen Mitarbeiter des Stromkonzerns RWE aus dem Wald heraus, die Polizisten sollen das bewachen.

Der Hambacher Forst war einmal der größte Wald im Rheinland. Aber der größte Teil davon ist schon abgeholzt. Hier seht ihr, dass der kleine Rest des Waldes direkt neben dem riesigen Braunkohletagebau Hambach liegt.

Unter dem Wald liegt nämlich Braunkohle. Und sie wird von der Energiefirma RWE ausgegraben, um Strom daraus zu machen. Hier seht ihr, wie riesig der Tagebau schon ist. Viele Menschen in der Region arbeiten hier.

Die Botschaft der Gegner ist eindeutig. Und die allermeisten Proteste sind friedlich abgelaufen.

Um die Bäume zu schützen, haben Naturschützer auch Baumpatenschaften organisiert.

Es gibt etwa 60 Baumhäuser, in denen Gegner der Abholzung schon seit Jahren wohnen, um dort dauerhaft zu protestieren.

Stand: 05.09.2018, 15:11 Uhr

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