Der Hambacher Forst darf bleiben

Der Hambacher Forst darf bleiben

Der Hambacher Forst ist ein uralter Wald am Rand des Braunkohletagebaus Hambach. Viel ist davon nicht mehr übrig, weil große Teile für den Kohleabbau abgeholzt wurden. Nun wurde entschieden, dass der Rest des Waldes stehenbleiben darf.

Die Botschaft der Gegner des Braunkohleabbaus ist eindeutig. Und die allermeisten Proteste sind friedlich abgelaufen.

Im Oktober 2018 wird, kurz nach dem offiziellen Beginn der Abholzung, die Rodung durch ein Gericht in Münster gestoppt.

Politiker diskutieren viel darüber, wie es mit dem Hambacher Forst weitergehen soll. Mittlerweile häuft sich der Papierkram in ganz vielen Akten. Im Jahr 2019 kommt die Überlegung auf, bis zum Jahr 2038 aus dem Kohleabbau auszusteigen. RWE verspricht, dass bis 2020 keine Abholzungsarbeiten im Hambacher Forst stattfinden werden.

Im August 2019 hat die Klimaaktivistin Greta Thunberg den Braunkohletagebau und den Hambacher Forst besucht. Sie findet, dass der Ausstieg aus dem Kohleabbau zu lange dauert.

Im Januar 2020 haben sich die Politiker geeinigt, dass die Reste des Waldes stehenbleiben dürfen. Es wird zwar noch weiter Kohle abgebaut, aber viel weniger.

Stand: 16.01.2020, 17:24 Uhr

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