Hoffnung für das Breitmaulnashorn

Die letzten beiden Nördlichen Breitmaulnashörner

Hoffnung für das Breitmaulnashorn

Es gibt nur noch zwei Weibchen der Nördlichen Breitmaulnashörner und kein einziges Männchen. Forschern ist jetzt trotzdem ein wichtiger Schritt gelungen, der die Unterart vielleicht vor dem Aussterben retten könnte.

Hoffnung für das Nördliche Breitmaulnashorn

KiRaKa 23.08.2019 01:00 Min. Verfügbar bis 22.08.2020 KiRaKa

Das Nördliche Breitmaulnashorn, das früher in Ost- und Zentralafrika lebte, ist so gut wie ausgestorben. Es gibt nur noch zwei Weibchen. Berliner Forschern ist jetzt allerdings ein wichtiger Schritt gelungen, der die Unterart vielleicht doch noch retten könnte. Sie haben den letzten beiden Weibchen Eizellen entnehmen können – eine äußerst schwierige Sache.

Andere Nashörner sollen Nachwuchs austragen

Die Eizellen sollen jetzt mit bereits eingefrorenen Samenzellen von verstorbenen Bullen befruchtet werden. Denn es lebt kein einziges Männchen der Nördlichen Breitmaulnashörner mehr. Die befruchteten Eizellen sollen dann wiederum Weibchen einer anderen Nashorn-Unterart eingepflanzt werden. Die beiden letzten Weibchen der Nördlichen Breitmaulnashörner können nämlich selbst keinen Nachwuchs austragen.

Noch viel zu tun bis zur Rettung der Art

Doch selbst, wenn alles klappt, und es bald Nashorn-Babys gibt, heißt das noch nicht, dass die Nördlichen Breitmaulnashörner gerettet sind. Denn das eingefrorene Sperma stammt von nur wenigen verschiedenen Bullen. Wissenschaftler arbeiten deshalb zusätzlich daran, neue Nashorn-Spermien und -Eizellen zu züchten.

Stand: 23.08.2019, 16:20

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