Mehr Homeoffice - weniger Corona-Ansteckungen

Junge Frau nimmt an Video-Konferenz teil, Homeoffice

Mehr Homeoffice - weniger Corona-Ansteckungen

Gerade arbeiten viele Menschen am Schreibtisch, am Küchentisch oder am Wohnzimmertisch - im Homeoffice. Es müssten aber noch viel mehr sein, finden viele Politiker.

Briefträgerinnen, Lokführer oder Ärztinnen können es nicht. Wer nur einen Laptop und ein Telefon für seine Arbeit braucht, kann es schon. Die Rede ist vom Homeoffice. Es gibt Berufe, da kann man einfach nicht von zu Hause aus arbeiten. In anderen Berufen aber schon. Und viele Politiker meinen: Es müssten in der Corona-Krise noch viel mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten. Denn dann würde auch das Risiko sinken, dass sie sich bei der Arbeit mit dem Coronavirus anstecken.

Weniger Homeoffice als im ersten Lockdown

Eine Umfrage hat ergeben: Im ersten Lockdown im Frühjahr haben 27 von 100 Befragten im Homeoffice gearbeitet. Im November, also im "Lockdown light", waren es nur noch 14 von 100 Befragten. Im Moment, im harten Lockdown, werden es wieder etwas mehr Menschen sein. Trotzdem gehen noch viele Leute zur Arbeit, obwohl sie auch von zu Hause aus arbeiten könnten. Politiker diskutieren deshalb darüber, ob es ein Recht oder sogar eine Pflicht geben soll, dass mehr Menschen im Homeoffice arbeiten – bei all den Jobs, in denen es möglich ist.

Stand: 12.01.2021, 16:15

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