Die alten Ägypter haben viele Ibisse gefangen

Heiliger Ibis im Flug

Die alten Ägypter haben viele Ibisse gefangen

Die alten Ägypter haben wilde Ibisse gefangen und sie zu ihren Toten ins Grab gelegt.

Die alten Ägypter mussten viele Ibisse fangen

KiRaKa 14.11.2019 00:51 Min. Verfügbar bis 13.11.2020 KiRaKa

Bei Ausgrabungen haben Wissenschaftler in Tongefäßen die Überreste von Millionen Vögeln gefunden. Also jede Menge Vogelmumien. Die waren von den immer gleichen Vögeln. Die Vogelart heißt Heiliger Ibis. Er hatte bei den alten Ägyptern eine besondere Bedeutung. Ihr Gott der Weisheit hatte einen Ibiskopf. Wenn jemand starb, legten die alten Ägyptern den Toten deshalb gerne Ibisse mit ins Grab. Allerdings wunderten sich die Forscher schon lange, woher die Ägypter so viele Ibisse hatten.

Sie vermuteten bisher, dass die Ägypter die Ibisse vielleicht gezüchtet hatten. Jetzt haben Wissenschaftler aus Australien und England herausgefunden, dass das nicht stimmen kann. Sie haben die Mumien der Vögel nochmal genau untersucht und miteinander verglichen. Dabei kam heraus, dass es sich bei den Ibissen in den Gräbern um wilde Vögel handelt. Das bedeutet, dass die Ägypter die Ibisse damals immer wieder neu fangen mussten, wenn sie einem Toten welche mit ins Grab geben wollten.

Stand: 14.11.2019, 18:52

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