Tierbeobachtung aus dem All

Vogelflug: Die lange Reise in den Süden

Tierbeobachtung aus dem All

Seit einem Jahr beobachten Forschende Tiere aus dem All. Das klappt ganz gut.

Tierbeobachtung aus dem All

WDR 5 KiRaKa ohne Download 10.09.2021 00:58 Min. Verfügbar bis 10.09.2022 WDR 5


Wo fliegen die Zugvögel hin, wenn sie für den Winter nach Süden ziehen? Spannende Frage – und unter anderem diese Frage versucht das Forschungs-Projekt "Icarus" zu beantworten. Forschende haben dazu Tausende Tiere mit kleinen Sendern ausgestattet. Die stören die Tiere nicht. Die Sender schicken Daten an die Internationale Raumstation ISS.

Wie schnell, wo hin...

Mit diesen Daten können Forscher dann zum Beispiel verfolgen, wie sich Zugvögel beim Flug verhalten. Also wo etwa Drosseln herfliegen, wie schnell sie sind und so weiter. Außerdem reagieren Vögel auch auf bevorstehende Naturkatastrophen wie Erdbeben. Sie werden dann unruhiger. Wissenschaftler könnten so früher erkennen, wenn irgendwo auf der Erde Gefahr droht. Eine weitere Idee ist, größere Vögel bei der Erforschung des Wetters einzusetzen. So könnten Geier mit ihren Sendern in Höhen Daten sammeln, wo kein anderes Wetter-Messgerät hinkommen würde. In Zukunft wollen die Forscher auch andere Tiere mit "Icarus" beobachten.

Stand: 10.09.2021, 17:01

Darstellung: