Zu schwach für den Winterschlaf

Wenn ein Igel jetzt weniger wiegt als zwei Päckchen Butter, dann braucht er Hilfe, um über den Winter zu kommen. Nach dem trockenen Sommer brauchen viele Tiere jetzt menschliche Hilfe.

Immer öfter gibt es Bodenfrost, und der Winter rückt langsam aber sicher näher. Für einige Tiere heißt das: Versteck finden und Augen zu für den Winterschlaf.

Igel haben es in diesem Jahr schwer

Da der Sommer heiß und trocken war, sind junge Igel jetzt noch nicht so groß und stark, wie sie es eigentlich sein sollten. Es gab wegen der Trockenheit auch nicht genug Insekten, von denen Igel leben. Und wer nicht stark und mollig genug ist, kann nicht gut einschlafen. Vielleicht würde er den Winterschlaf auch nicht überleben.

Handeln, wenn Igel zu leicht oder krank sind

Wenn sie nicht gefunden werden, sterben viele von ihnen. Es ist aber eine knifflige Sache, selbst rauszufinden, wann ein Igel zu klein und zu schwach ist, um alleine zu überleben. Also jetzt nicht jeden Igel einfangen und zum Tierarzt bringen. Das Netzwerk Igel hat eine Tabelle erstellt. Da findet man, dass Igel jetzt im November mindestens 500 Gramm wiegen sollten, um eine Überlebenschance zu haben. Das ist so viel wie zwei Päckchen Butter.

Igel-Nothilfen und -Auffangstationen

Es gibt ganz viele Igel-Nothilfen, an die man sich wenden kann. Zuerst sollte man den Igel in einen großen Karton im Warmen setzen. Das lasst machen das Erwachsene. In den Karton kann ein Schälchen mit Wasser rein. Auf gar keinen Fall Milch. Das vertragen Igel nicht. Und dann bei einer dieser Igel-Auffangstationen anrufen.

Stand: 13.11.2019, 16:32 Uhr

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