USA: Kampf um das Weiße Haus

Zwei Frauen halten Schilder mit der Aufschrift: "protect the results" und "our votes matter"

USA: Kampf um das Weiße Haus

Ein Sieger der Präsidentenwahl in den USA steht noch immer nicht fest. Amtsinhaber Donald Trump sagt, in manchen Staaten sei betrogen worden. Beweise dafür hat er aber nicht präsentiert.

Schwere Zeiten für die Demokratie in den USA

WDR 5 KiRaKa Thema des Tages 05.11.2020 04:26 Min. Verfügbar bis 05.11.2021 WDR 5 Von Niko Fischer


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Vorgestern, am 3. November, haben die Amerikanerinnen und Amerikaner einen neuen Präsidenten gewählt. Ein offizielles Endergebnis gibt es aber noch nicht – denn noch immer werden in manchen Bundesstaaten Stimmen ausgezählt. Inzwischen sieht es zwar eher danach aus, dass Joe Biden, der Kandidat der demokratischen Partei, neuer US-Präsident wird. Er könnte die 270 Wahlleute, die man dafür braucht, schon bald zusammenhaben. Das Problem ist nur: Wenn es dazu kommt, dann heißt das noch nicht, dass die Wahl damit auch entschieden ist.

Donald Trump verletzt die Spielregeln

Denn US-Präsident Donald Trump, der Kandidat der republikanischen Partei, möchte seinen Job gern behalten. Er hat sich zum Sieger der Wahl ausgerufen, als noch gar nicht alle Stimmen ausgezählt waren. Später hat er behauptet, in vielen Bundesstaaten seien Stimmen für Joe Biden einfach so dazugezählt worden – Beweise dafür hat er aber nicht vorlegen können. Trump möchte, dass Gerichte die Auszählung der Stimmen, die noch übrig sind, einfach stoppen.

Schwere Zeiten für die Demokratie

Es sind keine einfachen Zeiten gerade für die amerikanische Demokratie. Was das ist – "Demokratie" – und warum sich gerade viele Menschen deswegen Sorgen machen um die USA, erfahrt ihr, wenn ihr oben auf das Audio klickt.

Stand: 05.11.2020, 18:27

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